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Ringen: Nettekoven beerbt Werner als DRB-Präsident

Ringen: Nettekoven beerbt Werner als DRB-Präsident

Jens-Peter Nettekoven ist neuer Präsident des Deutschen Ringer-Bundes und beerbt an der Spitze des Verbandes den langjährigen Chef Manfred Werner.
Jens-Peter Nettekoven neuer DRB-Präsident
Jens-Peter Nettekoven neuer DRB-Präsident
© Jörg Richter/Jörg Richter/Jörg Richter
SID
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von SID

Bad Mergentheim (SID) - Jens-Peter Nettekoven ist neuer Präsident des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) und beerbt an der Spitze des Verbandes den langjährigen Chef Manfred Werner. Bei der Neuwahl des Präsidiums im Rahmen des Deutschen Ringertages in Bad Mergentheim setzte sich der Landtagsabgeordnete Nettekoven nach dem Rückzug des Mediziners Klaus Johann durch.

In drei Wahlgängen unter den Delegierten der Landesorganisationen hieß es 34:34, laut Satzung hätte danach das Los entscheiden sollen. Johann zog daraufhin nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Nettekoven seine Kandidatur zurück. 

Nettekoven, Präsident des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, überreichte Werner nach seiner Wahl die Urkunde zum Ehrenpräsidenten. Der 75-Jährige hatte den DRB seit 2005 geführt. IOC-Präsident Thomas Bach, DOSB-Präsident Alfons Hörmann und Nenad Lalovic, Präsident des Ringer-Weltverbandes, sendeten Videobotschaften. 

"Ich freue mich auf die Arbeit mit diesem Team, wobei wir eng mit den Landesorganisationen zusammenarbeiten wollen", sagte Nettekoven. Zu seiner Mannschaft gehört auch Alexander Leipold als neuer Vizepräsident Sport.

Leipold hatte 2000 bei den Sommerspielen in Sydney Freistil-Gold gewonnen, in einer Dopingprobe war aber drei Tage später Nandrolon nachgewiesen worden. Wegen zahlreicher Ungereimtheiten rund um das Nachweisverfahren wurde der heute 52-Jährige für ein Jahr gesperrt und darf sich "Sieger der Olympischen Spiele 2000 in Sydney" nennen - nicht aber Olympiasieger.

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