Anzeige

Mayweather schießt gegen Wilder

Mayweather schießt gegen Wilder

Floyd Mayweather giftet gegen Deontay Wilder und lobt dessen ehemaligen Trainer. Wilders aktueller Coach reagiert und macht sich über den Ex-Weltmeister lustig.
Im groß inszenierten Schaukampf gegen Box-Legende Floyd Mayweather hat Youtube-Star Logan Paul alle Runden überstanden.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Floyd Mayweather hat dem entlassenen Trainer von Deontay Wilder, Mark Breland, seine Anerkennung und Unterstützung angeboten und damit indirekt gegen Wilder und seinen aktuellen Trainer Malik Scott geschossen. (Floyd Mayweather vs. Conor McGregor: So viel Geld floss)

Der ehemalige Weltmeister postete auf Instagram ein Bild des 58-jährigen Breland neben einem, das ihn in seinen besten Jahren als Boxer zeigt, und teilte seinen 27,3 Millionen Anhängern mit: „Bitte klickt auf den Follow-Button, wenn ihr einem ehrwürdigen Schüler, Lehrer, Mentor und Trainer im Boxsport folgen wollt.“

Mayweather bot sich als Trainer bei Wilder an

Während viele den Post als harmlos betrachten, sehen es einige aufgrund der Geschichte zwischen Wilder und Mayweather in einem ganz anderen Licht.

Nachdem Wilder im vergangenen Jahr ohne Trainer dastand, machte Mayweather ein öffentliches Angebot, Wilder für den dritten Kampf gegen Tyson Fury zu trainieren.

Die beiden hatten sich jedoch in der Vergangenheit einen subtilen Schlagabtausch geliefert und so lehnte Wilder das Angebot mit den Worten „falsche Liebe“ ab, und betonte, „dass Floyd bei jedem Kämpfer, gegen den ich gekämpft habe, gegen mich gewettet hat.“ Wilder verlor letztlich gegen Fury nach einem epischen Kampf.

Wilders Trainer lacht über Mayweathers Aussagen

Wilders neuer Trainer Scott, der Breland ersetzt hat, reagierte jetzt auf Mayweathers Aussage: „Ich würde nicht sagen, dass er schlecht über mich geredet hat. Ich würde sagen, er hat seine üblichen Sticheleien gegen Deontay gemacht, was indirekt auch gegen mich gerichtet ist, da ich Deontays Cheftrainer bin, also ist es egal.“

Und weiter: „Noch lustiger ist, dass Mark Breland seit Jahrzehnten eine bekannte Legende ist, aber plötzlich lobt Floyd ihn, zufällig eine Woche nach unserer Niederlage gegen Fury.“

Scott behauptete zudem, dass „Breland Floyd sowieso nie wirklich gemocht“ habe. „Bei zahlreichen persönlichen und öffentlichen Gelegenheiten hat er Floyd immer als überbewertetes Großmaul bezeichnet, das in seiner Ära keine Chance gehabt hätte“, so Scott.

Wilder beschuldigte ehemaligen Trainer

Seit der Trennung von Wilder hat sich Breland aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Der ehemalige Olympiasieger und Weltmeister wurde von Wilder nach dem zweiten Fury-Kampf entlassen, da er derjenige war, der das Handtuch warf und den Kampf beendete.

Kurios: Wilder beschuldigte Breland vor dem zweiten Fight, etwas in sein Wasser getan zu haben. Eine wilde Verschwörungstheorie, die sich in die Liste der haarsträubenden Ausreden des Amerikaners einreiht und die sein ehemaliger Trainer stets bestritten hat.