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Malaika Mihambo mit Machtdemonstration zum Start der WM-Saison

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Malaika Mihambo mit Machtdemonstration zum Start der WM-Saison

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Machtdemonstration einer Gold-Heldin

Machtdemonstration einer Gold-Heldin

Malaika Mihambo startet mit einem dicken Ausrufezeichen in die WM-Saison. In Birmingham fliegt die Weitsprung-Olympiasiegerin auf über sieben Meter - während die Konkurrentinnen ihre Form suchen.
Die Weitsprung-Olympiasiegerin setzte sich am Sonntag beim ISTAF Indoor in Düsseldorf mit starken 6,96 m in ihrem letzten Versuch an die Spitze der Weltjahresbestenliste und stellte einen Meetingrekord auf.
SID
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von SID

Sie könnte es gemächlich angehen.

Europameisterin. Weltmeisterin. Olympiasiegerin. Was soll da noch kommen? Doch Malaika Mihambo kommt gerade erst in Fahrt. (NEWS: Alle Infos zur Leichtathletik)

Nach ihrem Flug auf 7,09 m im ersten Weitsprung-Wettkampf der WM-Saison sagte sie bei Sky: „Ich fühle mich wirklich so gut wie noch nie. Ich glaube, da ist auf jeden Fall noch mehr drin.“

In den Ohren ihrer weit abgeschlagenen Konkurrentinnen mussten diese Sätze wie eine Drohung klingen. Hatten sie darauf gehofft, dass Mihambo nach all den Titeln der vergangenen Jahre etwas an Biss verliert, verließen sie das Meeting der Diamond League in Birmingham tief enttäuscht.

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7,09 m! Ein Satz mit einem Ausrufezeichen. Neun Zentimeter weiter als bei ihrem dramatischen Olympiasieg in Tokio im vergangenen Sommer und das Zeichen, dass die Goldmedaillen bei der WM in Eugene/Oregon (15. bis 24. Juli) und der EM in München (15. bis 21. August) eigentlich nur an Mihambo gehen können.

Denn: Auch ihre Probleme mit dem Anlauf hat die 28-Jährige anscheinend in den Griff bekommen. Trat sie in der vergangenen Saison noch weit über, oder verschenkte viele Zentimeter am Brett, war in Birmingham das Timing wieder da. „Jetzt fühlt es sich so an, als wäre ich etwa so gut drauf wie 2019, als ich dominieren konnte“, sagte Mihambo. Noch so ein Satz mit Ausrufezeichen. (SPORT1-Interview: So erlebte Malaika Mihambo ihren Olympia-Coup)

Und ein Satz, der ihre Konkurrentinnen erzittern lässt. Hallen-Europameisterin Maryna Bech-Romantschuk aus der Ukraine (6,66) und Hallen-Weltmeisterin Ivana Vuleta aus Serbien (6,54) sprangen hinterher. Mihambo dagegen ist zu diesem Zeitpunkt der Saison weiter als 2019, als sie bei der DM in Berlin (7,16) und der WM in Doha (7,30) ihre bislang weitesten Sprünge zeigte.

Wie weit kann es in diesem Jahr bei den Saisonhöhepunkten gehen? Der deutsche Rekord von Heike Drechsler steht bei 7,48 m, der Weltrekord von Galina Tschistjakowa bei 7,52 m - für Malaika Mihambo in Bestform nicht einmal weit entfernt. Mehr als bei ihrem Saisoneinstieg ist allemal „noch drin“.