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Gleiche Weite! Irre Sieg-Entscheidung um Mihambo

Gleiche Weite! Irre Sieg-Entscheidung

Beim ISTAF in Berlin liegen die ersten drei Springerinnen innerhalb von einem Zentimeter, Leidtragende ist Malaika Mihambo.
Nach dem Gewinn des deutschen Hallenmeistertitels erklärt Malaika Mihambo, was sie für den Sommer positiv stimmt, wo sie aber dennoch selbstkritisch bleibt.
Beim ISTAF in Berlin liegen die ersten drei Springerinnen innerhalb von einem Zentimeter, Leidtragende ist Malaika Mihambo.

Was für eine irre Entscheidung! Weitspringerin Malaika Mihambo hat ihren sechsten Sieg beim Berliner ISTAF Indoor als Zweite nur knapp verpasst - obwohl sie die gleiche Weite wie die Siegerin sprang.

Die Olympiasiegerin von Tokio landete bei 6,57 Metern und stellte damit ihre eigene Hallen-Saisonbestleistung ein, die sie erst vor einer Woche bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund aufgestellt hatte.

Den Sieg sicherte sich die Niederländerin Pauline Hondema, die ebenfalls auf 6,57 Meter kam, aber den besseren zweitbesten Versuch vorweisen konnte. Rang drei belegte die Schweizerin Annik Kälin mit 6,56 Metern. Die ersten drei Athletinnen lagen damit denkbar knapp beieinander.

Mihambo spät mit guter Weite - dann der Konter

Nach drei Durchgängen lag Mihambo zunächst nur auf dem achten und damit letzten Platz. Mit ihrem vierten Sprung auf 6,57 Meter übernahm sie dann zwischenzeitlich die Führung.

Hondema konterte jedoch ebenfalls im vierten Versuch mit derselben Weite und bestätigte diese im fünften Durchgang. Mihambo konnte anschließend nicht mehr nachlegen.

Bereits vor dem Wettkampf hatte Mihambo angekündigt, ihre Hallensaison nach dem ISTAF zu beenden. Sie fühle sich „körperlich nicht ganz da“ und wolle den Fokus auf die Freiluftsaison legen. Einen Start bei der Hallen-WM im polnischen Torun (20. bis 22. März) hatte sie bereits zuvor ausgeschlossen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)