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Deutscher Rekord im "Vorbeilaufen" - Brite bricht Weltrekord

Deutscher Rekord im „Vorbeilaufen“

Beim Diamond-League-Meeting in London purzeln die Bestmarken - dabei fällt sogar ein Weltrekord. Robert Farken knackt gleich mehrere deutsche Bestmarken.
Robert Farken brach gleich zwei deutsche Rekorde
Robert Farken brach gleich zwei deutsche Rekorde
© IMAGO/Chai v.d. Laage
Beim Diamond-League-Meeting in London purzeln die Bestmarken - dabei fällt sogar ein Weltrekord. Robert Farken knackt gleich mehrere deutsche Bestmarken.

Neben dem deutschen Uralt-Rekord über 400 m Hürden ist beim Diamond-League-Meeting in London ein weiterer deutscher Rekord gefallen: Beim Weltrekordlauf des Briten Josh Kerr (3:42,66 Minuten) verbesserte der Leipziger Robert Farken seine nationale Bestmarke über die nicht-olympische Meile als Vierter des Rennens auf 3:46,82.

Kurios: Quasi im „Vorbeilaufen“ blieb Farken mit 3:30,09 min auch noch 0,71 Sekunden unter seinem deutschen 1.500-m-Rekord. Erst im vergangenen Jahr hatte er in 3:30,80 Minuten die fast 45 Jahre alte Bestmarke von Thomas Wessinghage unterboten.

Mohamed Abdilaahi (Köln) stieg im schnellsten Meilenrennen der Geschichte aus. Den bisherigen Weltrekord hatte der Marokkaner Hicham El Guerrouj 1999 in Rom aufgestellt (3:43,13).

Mihambo nervenstark – Schrecksekunde für Duplantis

Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) bewies Nervenstärke und gewann den Weitsprung im Olympiastadion von 2012 mit Saisonbestleistung von 7,05 im fünften Versuch – ihre ersten vier waren ungültig gewesen, auch der sechste misslang der früheren Weltmeisterin.

Eine Schrecksekunde erlebte Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis. Der Schwede musste wegen Beschwerden am linken Oberschenkel aufgeben.

Sam Kendricks holte sich den Sieg in jenem Stadion, in dem er 2017 Weltmeister geworden war. Wie Duplantis übersprang der US-Amerikaner 5,95 m im ersten Versuch.