Hochspringer Tobias Potye hat sich bei der Leichtathletik-DM in Wattenscheid seinen sechsten Titel in Serie geholt – und einen dicken Schädel.
Die Finals: Blut-Schock und dicker Schädel - und doch siegt er
Titel trotz blutender Wunde
Der Vize-Europameister 2022 krachte bei seinem zweiten Versuch über 2,19 m mit dem Kopf gegen den Lattenpfosten und kassierte eine blutende Wunde.
Seine Verletzung merkte Potye anschließend nicht direkt. Er stapfte voller Wut von der Matte und ärgerte sich extrem, dass er die für ihn eigentlich so einfach machbare Höhe von 2,15 m schon zum zweiten Mal riss. Er zerdrückte voller Wut sogar seine Sonnenbrille.
„Oh jetzt ist er aber stinksauer“, sagte ARD-Kommentator Tim Tonder: „Ich glaube er weiß aber noch gar nicht, dass Blut fließt. Das sieht ja echt martialisch aus.“
Potye siegt bei schwacher Konkurrenz
Der 31-Jährige aus München konnte den Wettkampf nicht fortsetzen, übersprungene 2,15 m reichten in einer schwachen Konkurrenz aber dennoch zum Sieg vor dem höhengleichen Falk Wendrich.
Potye, dessen Bestleistung bei 2,34 m steht, hat seit 2021 stets den DM-Titel geholt, 2022 musste er ihn sich mit Ex-Europameister Mateusz Przybylko teilen.
—mit Sport-Informations-Dienst (SID)