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Leichtathletik-EM: Gelbe Karte für deutsche Hoffnung

Kurioser Grund: Deutscher verwarnt

Niklas Buchholz qualifiziert sich für das Finale über 3000 Meter Hindernis. Nach dem Rennen sieht der 28-Jährige eine kuriose Verwarnung, die ihn ein wenig ratlos zurücklässt.
Leo Neugebauer führt auf seiner Mission Gold bei der Leichtathletik-EM in Birmingham den Zehnkampf-Wettbewerb an. Auch Niklas Kaul will eine Medaille.
Niklas Buchholz qualifiziert sich für das Finale über 3000 Meter Hindernis. Nach dem Rennen sieht der 28-Jährige eine kuriose Verwarnung, die ihn ein wenig ratlos zurücklässt.

Kuriose Szene nach einem erfolgreichen Lauf! Niklas Buchholz hat sich bei der Leichtathletik-EM souverän für das Finale über 3000 Meter Hindernis qualifiziert und unmittelbar nach dem Ende des Laufes eine überraschende Gelbe Karte kassiert.

Der 28-Jährige lief in 8:35,90 Minuten über die Ziellinie, anschließend suchte ein Kampfrichter das Gespräch mit dem Deutschen. Dieser zeigte ihm die Verwarnung. „Das ist mein erstes Mal“, offenbarte der Athlet anschließend im ZDF.

Buchholz: „Im Finale werde ich der liebste Typ sein“

Der Grund für die Gelbe Karte? „Ich habe sie bekommen, weil meine Trainerin mir noch Eis gegeben hat. Aber ich habe meiner Trainerin das Eis gegeben, was ich noch dabei hatte. Das habe ich ihm (dem Kampfrichter; d. Red.) auch gesagt. Der Starter fand es trotzdem doof, deswegen hat er mir die Gelbe Karte gegeben.“

Buchholz darf sich im Finale über 3000 Meter Hindernis am Sonntag somit keine Disziplinlosigkeit erlauben, sonst droht eine Disqualifikation. „Im Finale werde ich der liebste Typ sein und jedem Kampfrichter winken, dass ich nichts mache, und ich darf keinen schubsen“, führte er aus.

Neben Buchholz werden auch die Deutschen Frederik Ruppert und Karl Bebendorf am Finale am Sonntagabend teilnehmen. Die beste Zeit im Vorlauf gelang dem Spanier Daniel Arce in 8:34,47 Minuten.