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Leichtathletik: Malaika Mihambo - Für die Heim-EM und WM in Oregon geht sie über ihre Grenzen

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Leichtathletik: Malaika Mihambo - Für die Heim-EM und WM in Oregon geht sie über ihre Grenzen

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Mihambo geht über ihre Grenzen

Mihambo geht über ihre Grenzen

Malaika Mihambo springt in Berlin zu ihrem sechsten DM-Titel. Für die Heim-EM und WM in Oregon muss sie aber noch drauflegen. Dafür geht sie auch über ihre Grenzen.
Sie hat vermeintlich schon alle Titel der Leichtathletik-Welt gewonnen. Im Exklusiv-Interview spricht Weitspringerin Malaika Mihambo unter anderem über ihre Begabung, die Vermarktung in der Leichtathletik und Schlafexperimente wie von Cristiano Ronaldo.
SID
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von SID

100 Prozent reichen Malaika Mihambo nicht, die weltbeste Weitspringerin will mehr und macht mehr.

Die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin von der LG Kurpfalz geht daher in ihrem Training vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Eugene/Oregon (15. bis 24. Juli) auch mal über ihre Grenzen.

„Wir werden supramaximale Läufe machen. Da wird man an eine Maschine drangehängt und gezogen. Man läuft dann schneller, als man eigentlich laufen könnte, kommt über seine 100 Prozent. Ich bin beispielsweise vergangenes Jahr im Weltrekordtempo gezogen worden“, sagte die 28 Jahre alte Mihambo im Interview mit Sportradio Deutschland. Das helfe ihr dabei, „auch ohne Maschine schneller laufen zu können.“ (INTERVIEW: Mihambo im großen SPORT1-Interview zu Vorbildern, Zielen und Influencern in der Leichtathletik)

Noch etwas drauflegen muss Mihambo in Eugene wohl, will sie nach Doha 2019 erneut ganz oben auf dem Treppchen stehen. Gleiches gilt für die Heim-EM in München (15. bis 21. August).

Mihambo springt zum sechsten DM-Titel

Am vergangenen Wochenende in Berlin reichten ihr 6,85 m zum sechsten deutschen Meistertitel im Freien, ihre Jahres-Weltbestleistung steht bei 7,09 m. Das ist etwa soweit von ihrer persönlichen Bestmarke (7,30 m) entfernt, wie diese von den Rekorden aus den Achtzigern. (NEWS: Alles zur Leichtathletik)

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1988 hatte Heike Drechsler den deutschen Rekord auf 7,48 geschraubt, und mit 7,52 m sprang Galina Tschistjakowa aus der damaligen Sowjetunion im gleichen Jahr den noch heute gültigen Weltrekord. Es war die Zeit der Doping-Hochkultur.

Weltrekord? Dazu „braucht es viel Mentaltraining“

Dennoch zweifelt Mihambo die Gültigkeit nicht an: „Die Rekorde haben ihre Rechtmäßigkeit, den Athletinnen konnte nichts aktiv nachgewiesen werden.“ Sie räumte allerdings ein: „Das sind Rekorde, die aus ganz anderen Zeiten kommen, wo die Dopingverfolgung noch nicht so intensiv war, wo es noch nicht so viele Regularien gab, wo anderes möglich war.“

Um jemals wieder in diese Bereiche vordringen zu können, müssten die neuen Erkenntnisse optimal genutzt werden. „Um dahin zu kommen, braucht es viel Mentaltraining, worauf ich mich spezialisiere und fokussiere. Das ist noch eine Stellschraube, die man nutzen kann“, sagte Mihambo, „man weiß besser über Ernährung Bescheid, über Trainingsmethodik und Regeneration. Aber es wird dauern, bis man auf anderen Wegen dorthin kommt.“

Titel sind da für sie deutlich leichter erreichbar.