Ringer verliert zweites Olympiagold

Ringer verliert zweites Olympiagold

Wegen eines neuerlichen Dopingvergehens wird Ringer Artur Taymazov zum zweiten Mal eine Goldmedaille aberkannt. Nun ist nur noch ein Olympiasieg übrig geblieben.
Artur Taymazov mit seiner Goldmedaille 2012, die ihm jetzt aberkannt wurde
Artur Taymazov mit seiner Goldmedaille 2012, die ihm jetzt aberkannt wurde
© Getty Images
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
am 23. Juli

Der usbekische Ringer Artur Taymazov hat zum zweiten Mal wegen Dopings Olympiagold verloren.

Der 40-Jährige, der bereits seine Medaille vom Sieg in Peking 2008 zurückgeben musste, wurde durch Nachproben überführt und nun auch für London 2012 disqualifiziert. Das gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekannt. 

Taymazov hatte sich beim Internationalen Sportgerichtshof CAS erfolglos gegen den Verlust des Peking-Golds gewehrt. In China hatte er zum zweiten Mal nacheinander bei Sommerspielen in der Klasse bis 120 kg triumphiert, in London ein drittes Mal. Nun ist nur noch eine Goldmedaille übrig.

Bei beiden Dopingvergehen wurde Turinabol, Anabolika-Klassiker aus der DDR, nachgewiesen.

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