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Kanuslalom: DKV beendet WM ohne Medaille

Deutsche Kanuten gehen leer aus

Die deutschen Slalomkanuten kehren von der Weltmeisterschaft ohne Medaille nach Hause. Das hat auch Folgen für Olympia.
Schluss im Viertelfinale für Ricarda Funk und den DKV
Schluss im Viertelfinale für Ricarda Funk und den DKV
© AFP/SID/JANEK SKARZYNSKI
Die deutschen Slalomkanuten kehren von der Weltmeisterschaft ohne Medaille nach Hause. Das hat auch Folgen für Olympia.

Die deutschen Slalomkanuten kehren von der WM im englischen Lee Valley ohne Medaille nach Hause. Auch zum Abschluss am Sonntag blieb der Deutsche Kanu-Verband (DKV) ohne Podestplatz, Ricarda Funk (Bad Kreuznach) war mit ihrem Einzug ins Viertelfinale des Wettbewerbs im Kajak-Cross noch die beste Starterin.

Die Kajak-Olympiasiegerin kam im Viertelfinale nicht gut von der Startrampe weg und musste das Feld von hinten aufrollen. "Auf der Rampe hatte ich leider nicht die ideale Startposition. Da ist das Wasser nicht ganz optimal", sagte die 31-Jährige, "ich muss einfach lernen, besser zu attackieren".

In keiner Slalom-Disziplin konnte das DKV-Team von Cheftrainer Klaus Pohlen eine Medaille einfahren. Im Kajak-Männer-Bereich wird Deutschland bei den Olympischen Spielen im kommenden Sommer sogar gänzlich fehlen.