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Überraschung um Olympiasiegerin

Überraschung um Olympiasiegerin

Darja Varfolomeev hat trotz ihrer Erfolge bei der Wahl zur Turnerin des Jahres das Nachsehen. Bei den Männern setzt sich Andreas Toba durch.
Darja Varfolomeev wurde bei der Wahl zur Turnerin des Jahres Zweite
Darja Varfolomeev wurde bei der Wahl zur Turnerin des Jahres Zweite
© IMAGO/Eibner
Darja Varfolomeev hat trotz ihrer Erfolge bei der Wahl zur Turnerin des Jahres das Nachsehen. Bei den Männern setzt sich Andreas Toba durch.

Sie ist Olympiasiegerin und gewann im vergangenen bei der WM in Rio fünf Goldmedaillen - bei der Wahl zur Turnerin des Jahres 2025 hat es für die Rhythmische Sportgymnastin Darja Varfolomeev dennoch nur zu Platz zwei gereicht.

Die 19-Jährige musste sich bei der vom Deutschen Turner-Bund (DTB) durchgeführten Wahl der Kunstturnerin Karina Schönmaier geschlagen geben. Stimmberechtigt waren rund 10.000 Fans und Medienschaffende.

Premiere für Schönmaier: Turnerin des Jahres trotz starker Konkurrenz

Schönmaier hatte sich im Mai des vergangenen Jahres in Leipzig zur Doppel-Europameisterin gekürt. „Ich freue mich wirklich sehr, gegen die starke Konkurrenz zum ersten Mal zur Turnerin des Jahres gewählt worden zu sein“, sagte die 20-Jährige.

Schönmaier erhielt 38,96 Prozent der Stimmen, Varfolomeev kam auf 31,85 Prozent. Dritte wurde die Kunstturnerin Helen Kevric, die sich bei der EM in Leipzig eine schwerwiegende Knieverletzung zugezogen hatte.

Kunstturn-Trio dominiert: Toba siegt vor Eder und Dunkel

Bei den Männern machten die Kunstturner die ersten drei Plätze unter sich aus, es siegte Andreas Toba (34,11 Prozent) vor Mixed-Europameister Timo Eder und Nils Dunkel, der in Leipzig Gold am Barren gewonnen hatte.

Toba hatte im vergangenen Jahr seine Karriere beendet, zum Abschluss sicherte er sich bei der Heim-EM im letzten Wettkampf seiner Laufbahn Silber am Reck.