Die deutschen Slalomkanutinnen und Slalomkanuten sind am letzten Tag der WM in Oklahoma City leer ausgegangen. In den Kajak-Cross-Wettbewerben erzielte Olympiasiegerin Ricarda Funk mit dem vierten Rang das beste Ergebnis. Die Auswahl des Deutschen Kanu Verbandes reist damit mit nur einer Medaille wieder nach Hause.
Slalom-WM: Deutsche Medaille knapp verpasst
Deutsche Medaille knapp verpasst
Neben Funk, die in den ersten drei Läufen jeweils unter die Top zwei gefahren war und erst im Finale knapp hinter ihren drei Konkurrentinnen zurückblieb, schieden Andrea Herzog (Leipzig) im Viertelfinale und Annkatrin Plochmann (Nürnberg-Fürth) bereits im Vorlauf aus.
Bei den Männern hatten Stefan Hengst (Hamm) und Felix Sachers (Leipzig) Lospech – sie traten im Vorlauf gegeneinander an, beide schieden aus. Marten Konrad war in den Qualifikationsläufen gescheitert.
WM: Nur eine deutsche Medaille
Die einzige deutsche Medaille gab es am dritten Wettkampftag, die Männer hatten im Teamwettbewerb mit dem Canadier Bronze geholt. Bei der WM im Vorjahr in Australien hatte es zwei Silbermedaillen für die Teilnehmenden des DKV gegeben, die letzten Goldmedaillen 2022 bei der Heim-WM in Augsburg.
In Oklahoma City konnten die Kanutinnen und Kanuten bereits Olympia-Luft schnuppern: 2028 sollen die Wettkämpfe in der mehr als 2000 Kilometer von Los Angeles entfernten Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates ausgetragen werden, allerdings nicht auf der WM-Strecke, sondern auf einem zweiten Kanal.