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0,3-Punkte-Drama: Varfolomeev verpasst Keulenfinale, Band top

Varfolomeev reagiert auf WM-Drama

Bei der WM in der Rhythmischen Sportgymnastik verpasste Darja Varfolomeev das Gerätefinale mit den Keulen. Doch schon am Freitag geht es um Gold.
Mit den Keulen lief es für Varfolomeev nicht perfekt
Mit den Keulen lief es für Varfolomeev nicht perfekt
© picture-alliance/SOPA Images via ZUMA Press Wire/SID/Fabrizio Carabelli
Bei der WM in der Rhythmischen Sportgymnastik verpasste Darja Varfolomeev das Gerätefinale mit den Keulen. Doch schon am Freitag geht es um Gold.

Mit der Rechnerei begann Darja Varfolomeev direkt nach ihrer stellenweise misslungenen Übung mit den Keulen. Sollte es trotz ihrer Fehler doch noch für das Gerätefinale bei der Heim-WM in Frankfurt am Main reichen?

„Es gab noch eine kleine Hoffnung“, erzählte die Olympiasiegerin in der Rhythmischen Sportgymnastik von 2024. Doch als auch ihre Konkurrentinnen allesamt ihre Übungen absolviert hatten, fehlten 0,3 Punkte.

Varfolomeev verpasst knapp das Keulen-Finale

Platz neun belegte Varfolomeev am Donnerstag in der Qualifikation mit den Keulen schlussendlich, mindestens Achte hätte sie für den Einzug ins Finale werden müssen. „Es war sehr schade, dass die Keulen so gelaufen sind, dass ich mich nicht für das Finale qualifiziert habe“, sagte die 19-Jährige im Anschluss, „es ist sehr, sehr ärgerlich.“

Dass sie sich mit Enttäuschungen nicht lange aufhält, bewies die elfmalige Weltmeisterin jedoch direkt nach der holprig verlaufenen Übung: Mit dem Band zeigte Varfolomeev eine sehr starke Vorstellung und qualifizierte sich als beste Athletin für das Finale. Auch mit dem Reifen und mit dem Ball hat sie noch Medaillenchancen, ihren ersten Titel in Frankfurt könnte sie bereits am Freitag holen: Ab 16 Uhr startet das Finale im Mehrkampf.

Varfolomeev geht als Titelverteidigerin in den Wettbewerb, bis es auf der Fläche in der Frankfurter Festhalle ernst wird, wolle sie sich „ausruhen“ und „Zeit nehmen für mich“, kündigte sie an: „Damit wir dann mit voller Kraft in die Halle kommen.“