Einer-Dominator Oliver Zeidler hat sich seinen Titel bei der Ruder-WM zurückgeholt und sich zum vierten Mal zum Weltmeister gekrönt.
Nächster Gold-Coup für deutschen Dominator!
Gold-Coup für deutschen Dominator!
Im Finale auf der Bosbaan in Amsterdam setzte sich der Olympiasieger von Paris in 6:35,22 Minuten überlegen gegen den Belarussen Jauhen Salaty (6:38,33) und den Norweger Jonas Slettemark Juel (6:44,03) durch.
Ruder-WM: Oliver Zeidler holt sich Gold zurück
„Ich hatte einen sehr guten Rhythmus – und konnte am Ende noch einen Sprint ziehen“, sagte Zeidler im Siegerinterview, ehe er seiner Freundin Sofia in die Arme fiel: „Meine ganze Familie ist hier und kann mit mir feiern.“
Zeidler beendete die Saison damit ungeschlagen. Anfang August war der 30-Jährige im italienischen Varese in Rekordzeit zu seinem vierten EM-Titel gestürmt, in Amsterdam dominierte er sämtliche Läufe auf dem Weg ins Finale am Sonntag nach Belieben.
Schon nach 500 Metern lag er deutlich vor der Konkurrenz. Die angepeilte Weltbestzeit des Neuseeländers Robert Manson (6:30,74) verpasster er.
Jetzt winkt auch der Rekord von Legende Kolbe
Im vergangenen Jahr hatte sich Zeidler auf sein Studium in Lausanne konzentriert und trotz stark reduzierten Trainings bei der WM in Shanghai den zweiten Platz hinter Stefanos Ntouskos belegt. Der Grieche war diesmal im A-Finale nicht dabei, belegte insgesamt nur den zehnten Platz.
Fünf WM-Titel haben bislang nur der 2023 verstorbene Peter-Michael Kolbe sowie der Neuseeländer Mahe Drysdale und der Tscheche Ondrej Synek gewonnen. „Mit denen gleichzuziehen, wäre natürlich toll“, hatte Zeidler im Vorfeld betont. Im nächsten Jahr kann es bei der WM in der Schweiz auf seiner Lieblingsstrecke auf dem Rotsee in Luzern soweit sein, großes Ziel sind die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, bei denen Zeidler sein zweites Gold holen will.
Alexandra Föster holte im B-Finale überlegen den Sieg. Die 24-Jährige, EM-Silbermedaillengewinnerin von 2024, belegte damit den siebten Gesamtrang.