Berger: DTM-Zukunft ist elektrisch

Berger: DTM-Zukunft ist elektrisch

DTM-Boss Gerhard Berger kämpft für den Erhalt der Rennserie. Die Zukunft ist für den Österreicher elektrisch. Dazu freut er sich auf die beiden Frauen der Serie.
DTM-Boss Gerhard Berger spricht im AvD Motor & Sport Magazin über den Start der beiden weiblichen Fahrerinnen in der DTM.
Frauen-Power in der DTM: Das erwartet Berger
01:09
. SPORT1
von SPORT1
am 16. Juni

Ein Mann kämpft für die DTM!

Seit seiner Ernennung zum Ersten Vorsitzenden der ITR (Internationale Tourenwagen Rennen e.V.), der Dachorganisation der DTM, versucht Gerhard Berger alles, um die Rennserie fit für die Zukunft zu machen. (Alles zur DTM)

"Die Zukunft werden elektrische Autos sein", ist sich der Österreicher sicher und zeichnete im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 den Weg vor, den die DTM gehen muss: "Dann müssen wir das auch im Motorsport umsetzen. Wir wollen und werden diese Rolle einnehmen."

Zu dieser Lösung gebe es laut Berger keine Alternative, da die Hersteller die Richtung vorgeben würden und diese sich bereits für diesen Weg entschieden hätten.

Dass die Serie damit ihre Fans verprellen könnte, glaubt der 61-Jährige allerdings nicht. Denn wenn die Umsetzung "gut gelingt, wird der Fan damit auch keine Probleme haben".

Berger: DTM ist die härteste Meisterschaft

Aber auch aktuell sieht der ehemalige Formel-1-Pilot die DTM gut aufgestellt. Zwar müsse man pandemiebedingt immer noch auf Zuschauer verzichten, aber sportlich biete die Saison alles, um die Fans zu begeistern.

"Man kann momentan nicht sagen, wer die Nase vorne hat", wagte er vor dem Saisonstart in Monza (19. und 20. Juni LIVE auf SPORT1) keine Prognose, da jeder die Chance auf die Meisterschaft habe. Top-Leute wie Maxi Götz oder Lucas Auer hätten alle das Zeug zum großen Wurf, so Berger (DTM: Fahrerwertung)

Diese Leistungsdichte im Fahrerfeld macht die DTM für Berger zur "härtesten Meisterschaft", in der die Teams "die besten Fahrer brauchen." Zudem müssen die Teams "mit höheren Budgets arbeiten, weil unsere Meisterschaft nicht nur die beste, sondern auch die teuerste ist." Daher würden die Fahrer die DTM auch als Königsklasse im Motorsport betrachten.

Zwei Frauen mit Flörsch und Hawkey im Fahrerfeld

Dies beinhaltet auch die beiden Frauen im Fahrerfeld: Sophia Flörsch (20/Abt Audi) und Esmee Hawkey (23/T3 Motorsport). "Ich freue mich wirklich, dass wir zwei schnelle Damen dabeihaben", lobte Berger. Vor allem werde es spannend sein, "wie die beiden Damen miteinander umgehen und wer die Schnellere ist."

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Insgesamt sei es erfreulich, dass sich immer mehr Frauen im Motorsport durchsetzten. Aber es sei immer noch hart, "weil der Motorsport eine Männerwelt ist."

DTM als Plattform für Deutschland wichtig

Die DTM habe in den vergangenen 40 Jahren schon öfter Herausforderungen überstehen müssen. Auch in der jüngsten Vergangenheit habe es viel Gegenwind gegeben. Aber es lohne sich, für den Erhalt der DTM zu kämpfen, da mit dieser "die beste Motorsportserie Europas aufgebaut" wurde, machte Berger deutlich. Zudem brauche Deutschland so eine Plattform, erklärte der ehemalige F1-Fahrer. (DTM: Rennkalender)

Daher habe Berger das Gefühl gehabt, "dass es zu wichtig und gut ist, um nicht dafür zu kämpfen."

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