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Motorsport: Aus der Traditionsserie abgewendet: ADAC übernimmt die DTM

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Motorsport: Aus der Traditionsserie abgewendet: ADAC übernimmt die DTM

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DTM-Aus abgewendet! Traditionsserie gerettet

Das Aus der DTM ist abgewendet, die traditionsreiche Rennserie wird künftig unter Führung des ADAC fortgesetzt.
Peter Kohl, Hans-Joachim Stuck und Christian Danner im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1über das Karriere-Ende von Sebastian Vettel und das Formel1-Aus von Mick Schumacher.
SID
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von SID

Das Aus der DTM ist abgewendet, die traditionsreiche Rennserie wird künftig unter Führung des ADAC fortgesetzt!

Der Automobil-Club teilte am Freitag mit, die Markenrechte erworben zu haben und die DTM im kommenden Jahr auszuschreiben. „Dem ADAC geht es darum, die DTM zu erhalten, denn sie ist motorsportliches Kulturgut“, sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser. (NEWS: Alles Wichtige zur DTM)

Gerhard Berger, bis dato der starke Mann der DTM, spielt künftig keine Rolle mehr. Aus eigener Kraft hätte die DTM mit ihrer bisherigen Dachorganisation ITR aufgrund großer finanzieller Probleme keine weitere Saison stemmen können.

Am Mittwoch wurde das Aus der ITR GmbH zum Jahresende bekannt, gleichzeitig bestätigte der frühere Formel-1-Fahrer Berger „konstruktive“ Gespräche mit dem ADAC, die aber „noch keine finale Entscheidung“ gebracht hätten. Zu diesem Zeitpunkt hätte die ITR aber noch „in der unternehmerischen Verantwortung“ gestanden, man habe „jetzt Klarheit schaffen“ müssen. (NEWS: Schumacher-Unfall: Mutter legt nach)

Am 8. Dezember sollen bei einer Pressekonferenz in München Fragen zur sportlichen Ausrichtung der DTM geklärt werden. Mögliche Punkte sind Format, Rennkalender und Teilnehmer oder auch die Zukunft des ADAC GT Masters.

Ex-Formel-1-Star Berger zieht die Notbremse.

Der ADAC verriet bislang nur: „Für alle bisherigen Teilnehmer der DTM und des ADAC GT Masters wird es in der Saison 2023 Möglichkeiten geben, sich auf den Plattformen des ADAC zu engagieren.“ Beide Serien setzten zuletzt auf GT3-Autos. (NEWS: DTM: Titelträger steht fest)

Die DTM war lange Zeit dank der finanziellen Unterstützung der großen Hersteller abgesichert und fuhr zunächst mit deutlich teureren Class-One-Autos.

Nach dem Ende dieser Ära und dem werksseitigen Rückzug von Audi und BMW sollten die günstigeren GT3-Fahrzeuge ein Rettungsanker sein. Wirtschaftlich fuhr die Serie aber weiter nicht, Berger zog letztlich die Notbremse.