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Das bedeutete Schumachers geballte Faust

Das bedeutete Schumachers geballte Faust

Mick Schumacher zeigt im Qualifying von Sotschi eine glänzende Leistung. Der Haas-Pilot düpiert dabei seinen Teamkollegen Nikita Mazepin. Dennoch ärgert sich der Youngster.
Die Zukunft von Mick Schumacher und Nikita Mazepin ist geklärt. Schumacher lebt weiter seinen Formel1-Traum, doch wie sinnvoll ist diese Entscheidung?
. SPORT1
von SPORT1
am 25. Sept

Das hat schon ein wenig an seinen Vater erinnert, auch wenn im klar unterlegenen Haas keine größere Sensation möglich war.

Mick Schumacher zeigte im Qualifying für den Großen Preis von Russland (am Sonntag ab 14 Uhr im LIVETICKER) bei schwierigen und rutschigen Bedingungen eine starke Leistung und darf von Platz 15 ins Rennen starten.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war dabei knapp vier Sekunden schneller als sein Teamkollege Nikita Mazepin - eine Welt in der Formel 1. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Schumacher: „Hat mich ein bisschen gewurmt“

Dennoch war der mit dem typischen Schumacher-Ehrgeiz ausgestattete 22-Jährige trotz der guten Leistung zunächst einmal nicht sehr glücklich nach dem Qualifying, da es für den Sprung in Q2 nicht gereicht hatte. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

„Natürlich war es gut, dass wir vorne waren (vor seinem Teamkollegen Mazepin, Anm. d. Red.), aber es hat mich doch ein bisschen gewurmt, dass wir es nicht geschafft haben in Q2″, erklärte Schumacher bei Sky.

Der F1-Rookie weiter: „Die Runde hat sich gut angefühlt und die Hoffnung war groß, dass wir durchrutschen – aber alle haben einen guten Job gemacht und wir haben nicht genug Pace im Moment, auch nicht im Regen.“ (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

Mick Schumacher Ungarn
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Mick Schumacher
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Mick Schumacher: Die Karriere in Bildern

Schumacher erklärt geballte Faust nach Qualifying

Nachdem er die Faust geballt hatte und ihm am Funk gesagt worden war, dass er den Sprung in Q2 verpasste hatte, imitierte Schumacher das „Biep, Biep, Biep“, welches normal zu hören ist, wenn F1-Piloten Schimpfwörter benutzen.

„Die Faust war eher eine ‚Ich-ärgere-mich-Faust‘ - aber ich wollte nicht aufs Lenkrad hauen, weil es doch etwas teuer ist. Aber ich habe mich geärgert, dass nicht etwas mehr raussprang, denn die Hoffnung war groß“, sagte Schumacher.

Im Qualifying belegte Schumacher zwar eigentlich Rang 17, dank der Strafen für Charles Leclerc (Ferrari) und Nicholas Latifi (Williams) rückt der Haas-Pilot jedoch sogar noch um zwei Plätze auf. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

Und auch wenn er Trockenbedingungen auch nehmen würde, hätte der Youngster im Rennen natürlich lieber echtes Schumacher-Wetter: „Wenn es Regen gibt, wäre ich sehr happy Ich fühle mich da sehr wohl.“

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