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Strategie-Zoff: Hamilton reagiert auf Wirbel

Strategie-Zoff: Hamilton reagiert auf Wirbel

Lewis Hamilton meldet sich nach dem Strategie-Streit mit seinem Mercedes-Team in der Türkei nochmals zu Wort - und ordnet die Geschehnisse ein.
Christian Danner spricht im „AvD Motor & Sport Magazin“ über den Titelzweikampf zwischen Hamilton und Max Verstappen und die Ausgangslage nach dem Türkei-GP.
Martin Hoffmann
von Martin Hoffmann
vor 7 Tagen

Der Streit um die Mercedes-Strategie für Lewis Hamilton beim Türkei-GP schlägt hohe Wellen - nun ist der siebenmalige Weltmeister bemüht, den Wirbel wieder einzufangen.

Via Instagram wandte sich der aktuelle WM-Zweite am Montag an die Weltöffentlichkeit (“Guten Morgen, Welt ...“) und übte Kritik, dass die Medien seinen Ärger über die Reifen- und Boxenstopp-Taktik seines Teams überinterpretiert hätten.

Hamilton war beim Sieg von Teamkollege Valtteri Bottas Fünfter geworden und war so weiter hinter den zweitplatzierten WM-Leader zurückgefallen. Während des Rennens waren zwischen Hamilton und seinem Team die Emotionen hochgekocht (Strategie-Fehler? So verteidigte sich Mercedes-Boss Toto Wolff).

Lewis Hamilton stellt klar: Keine bleibende Wut aufs Team

„Ein Teil der Presse hat ein bisschen zu viel aus dem Vorfall gestern gemacht, als es darum ging, wann ich in die Box hätte sollen“, schrieb er und fügte an: „Es ist nicht wahr, wenn es heißt, ich wäre wütend auf mein Team.“

Stattdessen sei die Lage so: „Wir arbeiten als Team hart daran, die bestmögliche Strategie für ein Rennen zu finden, aber wenn einen Rennen voranschreitet, muss man strittige Entscheidungen treffen, denn so viele Faktoren verändern sich ständig.“

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Am Sonntag hätte man „riskiert, draußen zu bleiben, in der Hoffnung, dass es wieder trocken wird, es kam aber nicht so. Ich wollte es riskieren und bis zum Ende draußen bleiben, es war mein Wunsch und es hat nicht funktioniert. Am Ende haben wir den Boxenstopp gemacht und es war das sicherste, was wir hätten tun können.“

„Schnell vergessen, wir haben es beredet“

Die Sache sei für ihn abgehakt, „man lernt immer dazu und wir gewinnen und verlieren gemeinsam“.

Seine verärgerten Ansagen im Boxenfunk solle man nicht überbewerten: „Erwartet bitte nicht, dass ich ständig ruhig und höflich bin, wenn ich Rennen fahre, wir sind alle leidenschaftlich und die Leidenschaft kann sich zeigen in der Hitze des Moments, wie bei allen anderen Fahrern auch.“

Hamilton sei „mit Herz und Seele“ dabei, nur darum sei er so weit gekommen, ein Vorfall wie am Sonntag sei „schnell vergessen, wir haben es beredet und schauen schon aufs nächste Rennen.“

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