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Formel 1: Startverbot für Nikita Mazepin in Silverstone - F1-Aus für Schumacher-Kollegen?

Erstes F1-Startverbot für Mazepin

Trotz Starterlaubnis durch die FIA darf der Russe Nikita Mazepin beim Rennen in Silverstone nicht starten. Droht dem Haas-Kollegen von Mick Schumacher das Aus in der Formel 1?
Masepin darf in Silverstone nicht starten
Masepin darf in Silverstone nicht starten
© AFP/SID/GIUSEPPE CACACE
Trotz Starterlaubnis durch die FIA darf der Russe Nikita Mazepin beim Rennen in Silverstone nicht starten. Droht dem Haas-Kollegen von Mick Schumacher das Aus in der Formel 1?

Für den russischen Piloten Nikita Mazepin hat sich die Aussicht auf eine Zukunft in der Formel 1 weiter verschlechtert.

Der britische Automobilverband sprach am Mittwoch ein Teilnahmeverbot für Teams, Fahrer und Offizielle aus Russland und Belarus aus. Ein Start des Haas-Fahrers und Teamkollegen von Mick Schumacher beim zehnten Saisonrennen am 3. Juli in Silverstone ist damit ausgeschlossen. Mazepins Rennlizenz wird in Großbritannien bis auf Weiteres nicht mehr anerkannt.

Motorsport UK geht damit einen Schritt weiter als der Automobil-Weltverband FIA. Dieser hatte am Dienstagabend beschlossen, dass russische und belarussische Fahrer unter der FIA-Flagge an Wettbewerben teilnehmen dürfen.

Droht Mazepin das Aus in der Formel 1?

Mazepins Weiterbeschäftigung beim US-Rennstall dürfte davon abhängen, wie es zwischen Haas und dem Titelsponsor Uralkali weitergeht. Mazepins milliardenschwerer Vater Dimitri ist Mehrheitsaktionär bei dem Bergbauunternehmen.

Haas entfernte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine bei den Testfahrten in Barcelona am vergangenen Freitag das Logo des Groß-Geldgebers sowie dessen Farben, die denen der russischen Flagge entsprechen, von Rennwagen, Garage und Motorhome.

Juristen befassen sich mit dem Fortgang der Angelegenheit zwischen Team und Sponsor.