Sebastian Vettel macht sich Gedanken über die Zeit nach seiner Formel-1-Karriere.
Formel 1: "Nicht das, wofür ich hier bin" - Sebastian Vettel über Gedanken zum Karriereende
Was Vettel nicht wie Rosberg machen will
„Ich werde vielleicht im Rennsport bleiben, aber vielleicht nicht sofort“, sagte der 34 Jahre alte Heppenheimer vor dem neuen Großen Preis in Miami (Sonntag, 21.30 Uhr) der französischen Nachrichtenagentur AFP: „Es ist das, was ich liebe, man kann also nie wissen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)
Eine Karriere-Option, die zum Beispiel Nico Rosberg nach seinem Abtritt 2016 wahrgenommen hat, schloss Vettel aber kategorisch aus: „Ich werde kein TV-Experte sein. Nein, nein.“ (SPORT1-Interview: So sieht Rosberg seine Rivalität mit Lewis Hamilton heute)
Formel 1: Vettel hat klare Vorstellungen
Vettel, Weltmeister der Jahre 2010 bis 2013, hat sich an das Hinterherfahren mit Aston Martin noch nicht gewöhnt.
„Als ich anfing, hatte ich nichts dagegen, außerhalb der Top 10 zu landen“, sagte er, aber heute „ist es nicht das, wofür ich hier bin. Ich will gewinnen.“ Nachdem er die ersten beiden Saisonrennen wegen einer Coronainfektion verpasst hatte, sammelte Vettel zuletzt in Imola als Achter aber immerhin die ersten Punkte ein. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)
An ihm liege es aber nicht, dass es für vordere Platzierungen derzeit nicht reicht. "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich nicht mehr so gut fahre wie früher", sagte Vettel: "Ich habe mich sehr weiterentwickelt. Und meine Erfahrung hilft mir dabei, mir über bestimmte Dinge keinen Stress zu machen."
Vettels Vertrag bei Aston Martin läuft Ende des Jahres aus - ob er danach wirklich Schluss macht, hat er immer wieder offen gelassen, unter anderem auch im SPORT1-Interview vor dem Saisonstart im März: „Solange ich die Leidenschaft für meinen Job verspüre, solange ich mich für das begeistern kann, was ich mache. Im Moment brenne ich noch wie immer.“
Entscheidender Faktor seiner Entscheidung: „Ich muss Fortschritt erkennen, immer ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Erst wenn ich mir die Frage stellen muss, ob sich der ganze Aufwand noch lohnt, ob das Ganze noch Sinn für mich ergibt, denkt man übers Aufhören nach.“
Alles zur Formel 1 auf SPORT1.de
-----
Mit Sportinformationsdienst (SID)