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Formel 1: Nun bricht er sein Schweigen wirklich

De Vries meldet sich nun wirklich

Nach zehn enttäuschenden Rennen wird Formel-1-Pilot Nyck de Vries bereits entlassen. Nun spricht er über sein Aus bei AlphaTauri und kommentiert Fake-Aussagen, die zuletzt kursierten.
Helmut Marko spricht erstmals ausführlich über das Aus von Nyck de Vries und den Wechsel zu Daniel Ricciardo, geht dabei außerdem hart mit dem Niederländer ins Gericht. Weiter bekennt er sich zum zuletzt stark kritisierten Sergio Pérez.
Nach zehn enttäuschenden Rennen wird Formel-1-Pilot Nyck de Vries bereits entlassen. Nun spricht er über sein Aus bei AlphaTauri und kommentiert Fake-Aussagen, die zuletzt kursierten.

Nach seinem Aus beim Formel-1-Rennstall AlphaTauri hat sich Nyck de Vries erstmals zu Wort gemeldet. Via Instagram richtete der Niederländer Worte an seine Fans und erklärte, eine Auszeit von den sozialen Medien nehmen zu wollen.

Nach dem Großen Preis von England in Silverstone wurde der 28-Jährige entlassen und durch Daniel Ricciardo ersetzt. Nach nur zehn Rennen in der Königsklasse eine große Enttäuschung für de Vries.

„Natürlich tut es weh, dass die Formel-1-Chance, von der ich so lange geträumt habe, vorzeitig endet“, formulierte er. Und weiter: „Aber das Leben ist kein Ziel, es ist eine Reise, und manchmal muss man einen harten Weg gehen, um ans Ziel zu kommen.“ Sorgen solle man sich um ihn nicht machen, er habe ein „privilegiertes Leben“ und freue sich „auf das nächste Kapitel“.

De Vries formulierte auch Danksagungen an sein ehemaliges Team und alle Fans, die ihm Zuspruch übermittelt hatten.

De Vries kommentiert Fake-Zitate

In den vergangenen Tagen kursierten im Internet gefälschte Aussagen des Sportlers, die sich auf italienische Medien stützten. So wurden ihm unter anderen die Worte in den Mund gelegt: „Ich bin enttäuscht, aber nicht überrascht von der Art und Weise. Sie haben schon Lewis Hamilton damals den achten Titel gestohlen.“

Auch dazu äußerte sich de Vries: „Ich habe ein paar interessante Artikel zugeschickt bekommen über Dinge, die ich gesagt haben soll“, kommentierte er - und verdeutlichte, keine derartigen Aussagen in Richtung Red Bull getätigt zu haben. „Zur Klarstellung, ich habe mit keinem einzigen Medium gesprochen und werde erst einmal etwas Zeit für mich genießen.“

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Die Zukunft von de Vries, der sich im vergangenen Jahr mit einem starken Gastspiel bei Williams für das Cockpit empfohlen hatte, ist ungewiss. Ralf Schumacher hatte das Aus bei Red Bull unter den Umständen als „absolutes Todesurteil“ bezeichnet und ihm prophezeit, wohl „nirgendwo mehr Fuß fassen“ zu können.

De Vries‘ beste Platzierung in dieser Saison war Rang zwölf in Monaco, die beiden Punkte für Williams aus dem vergangenen Jahr blieben seine einzigen.