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Formel 1: Streichung zweier Rennen? Das sagt der F1-Boss

Zwei Rennabsagen? Das sagt der F1-Boss

Der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten bringt auch die Formel 1 in eine heikle Lage. Zwei Rennen droht die Absage - nun äußert sich der F1-Boss dazu und zu möglichen Ersatzoptionen.
Mit der neuen F1-Saison beginnt eine neue Ära. Neue Regeln, Autos und technische Änderungen sollen den Sport grundlegend verändern. Doch welche Auswirkungen haben die neuen Bestimmungen auf Teams, Fahrer und den Rennsport?
Der Konflikt im Nahen und Mittleren Osten bringt auch die Formel 1 in eine heikle Lage. Zwei Rennen droht die Absage - nun äußert sich der F1-Boss dazu und zu möglichen Ersatzoptionen.

Der Krieg im Mittleren Osten könnte auch Auswirkungen auf den Formel-1-Kalender haben. Am Rande des Saisonauftakts in Melbourne hat sich der F1-CEO Stefano Domenicali dazu geäußert, ob den Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April die Streichung droht.

„Zunächst einmal hat die Sicherheit für alle Involvierten und alle Akteure oberste Priorität. Wir möchten uns heute nicht festlegen und keine Statements abgeben, denn die Dinge entwickeln sich so schnell, dass wir noch Zeit haben, die richtige Entscheidung zu treffen“, sagte der Italiener bei Sky.

Noch Mitte Februar hatte die Formel 1 in Bahrain getestet, doch seitdem hat sich die Lage dramatisch verändert: Nach Angriffen israelischer und US-amerikanischer Streitkräfte auf den Iran drohen Vergeltungsschläge. Besonders betroffen sind Bahrain, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Unter diesen Bedingungen ist die Austragung von großen Sportevents ausgeschlossen.

Domenicali will mit einer Entscheidung über die beiden Rennen aber noch warten: „Wir haben kein fixes Datum. Je früher, desto besser. Aber wie ich gesagt habe: Die Dinge entwickeln sich so schnell, dass wir uns das einfach anschauen müssen.“

Formel 1: Ersatzrennen? F1-Boss hält sich Optionen offen

Der Grand Prix von Bahrain ist nach China und Japan für den 12. April angesetzt. Noch sind bis dahin knapp fünf Wochen Zeit.

Das Problem: Der Konflikt soll nach Einschätzung politischer Beobachter und Aussagen von US-Präsident Donald Trump selbst mehrere Wochen andauern. Eine Woche nach Bahrain steht bereits der Saudi-Arabien-GP auf dem Programm.

Auch wenn es Berichten zufolge bei einer Absage der beiden Grand Prix keine Ersatzrennen dafür geben soll, hält sich Domenicali diese Möglichkeit offen. „Wir haben dafür natürlich Optionen vorgesehen. Das ist etwas, das man angesichts der Situation in der Welt managen muss“, sagte der 60-Jährige.

Wie aus Insiderkreisen zu hören ist, sollen dabei unter anderem die Strecken in Portimao (Portugal), Imola (Italien) und Le Castellet (Frankreich) infrage kommen. Imola war beispielsweise 2026 erst aus dem Kalender geflogen. Portimao war schon einmal als Ersatz während der Corona-Pandemie eingesprungen.

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