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Formel 1: Neue Regel für Monaco gestrichen

Neue Regel für Monaco gestrichen

In Monaco wird die Formel 1 2026 aus Sicherheitsgründen auf den Active-Aero-Geradenmodus verzichten. Wem spielt das in die Karten?
Kimi Antonelli gewinnt nach einem Defekt seines Teamkollegen auch den Großen Preis von Kanada. Seine Führung in der Fahrerwertung baut der Italiener damit weiter aus.
In Monaco wird die Formel 1 2026 aus Sicherheitsgründen auf den Active-Aero-Geradenmodus verzichten. Wem spielt das in die Karten?

Die Formel 1 zieht die Notbremse: Beim anstehenden Rennen in Monaco wird der neue Active-Aero-Geradenmodus der 2026er-Autos, also die aktive Aerodynamik, nicht eingesetzt. Auf dem Straßenkurs sind laut Streckenkarte aus Sicherheitsgründen keine Aktivierungszonen vorgesehen.

Der Hintergrund: Mit dem „Straight-Line-Mode“ werden Front- und Heckflügel flacher gestellt, um den Luftwiderstand zu senken. Danach geht es zurück in die High-Downforce-Stellung für Kurven.

Die FIA will den Modus aber nur dort zulassen, wo die Autos nicht am Grip-Limit arbeiten, also weder in Querbelastung noch in sensiblen Brems- und Traktionsphasen. In Monaco kommt erschwerend eine Mindestdauer von mehr als drei Sekunden pro Zone hinzu – auch dieses Kriterium soll der Kurs nicht erfüllen.

Formel 1: Wer profitiert in Monaco?

So fahren die Teams 2026 in Monte Carlo mit fixen Aero-Flächen und ohne Geradenmodus – und anders als im Vorjahr auch ohne DRS. Damit wird Monaco zum einzigartigen Setup-Puzzle: Anstelle von Effizienz zählt maximaler Abtrieb auf einer Strecke, auf der Überholen praktisch nur nach Fehlern möglich ist.

Sportlich bekommt das Ganze Sprengkraft: Mercedes dominierte die ersten fünf Saisonrennen komplett. Vier Siege holte Kimi Antonelli, einen George Russell. In Montreal brachte das Team ein Upgrade-Paket, das unter anderem auf mehr Abtrieb zielte – ein Pluspunkt für enge Stadtkurse. Gleichzeitig gilt Monaco „auf dem Papier” als Ferrari-Terrain: Der SF-26 wird in langsamen und mittelschnellen Kurven sowohl beim Chassis als auch bei der Aerodynamik hoch eingeschätzt.

Es bleibt spannend, wer gezielt Ressourcen in Monaco investiert. Lösungen wie Ferraris „Macarena“-Heckflügel helfen im Geradenmodus – doch der fällt weg. Teams wie McLaren werden deshalb vermutlich schlicht die abtriebsstärkste Kombination aus dem Teile-Regal montieren, während andere womöglich doch auf Monaco-Spezialteile setzen, um für eine große Überraschung zu sorgen.

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