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Mercedes-Boss alamiert: "Hätte in Katastrophe enden können"

Mercedes-Kampf beunruhigte Wolff

Mercedes feiert in Monza einen Doppelsieg, doch Teamchef Toto Wolff zittert. Grund dafür ist das teaminterne Duell zwischen Kimi Antonelli und George Russell.
Mercedes jubelt beim Großen Preis von Monza. Kimi Antonelli hat den Renn-Klassiker in Italien nach einer sensationellen Aufholjagd gewonnen.
Mercedes feiert in Monza einen Doppelsieg, doch Teamchef Toto Wolff zittert. Grund dafür ist das teaminterne Duell zwischen Kimi Antonelli und George Russell.

Toto Wolff erlebte den packenden Mercedes-Doppelsieg beim Großen Preis von Italien mit gemischten Gefühlen. Kimi Antonelli musste sein Heimrennen nach einer Startplatzstrafe wegen Überschreitens der erlaubten Power-Unit-Anzahl von Position 19 aus starten. Doch der Italiener stürmte in nur 16 Runden bis auf Rang zwei nach vorn. Kurz darauf entwickelte sich ein intensives, zwölf Runden langes Rad-an-Rad-Duell mit George Russell um die Spitze.

Mehrfach wechselte die Führung, bis ein Virtual Safety Car Antonelli die Chance auf einen Boxenstopp gab. Der 20-jährige Italiener kam mit frischen Reifen wieder auf die Strecke – 14 Sekunden hinter seinem Teamkollegen. Sechs Runden vor Schluss war der Rückstand aufgeholt und das Duell um den Sieg begann erneut.

Wolff: „Wir hätten wie Idioten ausgesehen“

Für Wolff wurde es zu eng. Der Mercedes-Teamchef überlegte, die Renningenieure Marcus Dudley und Peter Bonnington einzuschalten, entschied sich dann aber dagegen. „Wir versuchen, mögliche Szenarien vorherzusehen, und die beiden waren großartig darin, die Teamkomponente zu verstehen und anzunehmen“, sagte Wolff gegenüber Motorsport.com: „Aber sie waren immer sauber.“ Gleichzeitig räumte er ein: „Manchmal dachten wir: ‚Es ist sauber, aber es ist ein bisschen knapp.‘ Und ich hatte den Finger auf dem Knopf zu Marcus, zu Bono, zu Kimi, zu George, aber ich habe ihn nicht gedrückt.“

Der heikelste Moment folgte in Runde 49: Russell schnitt Kurve zwei, Antonelli rutschte weit ins Kiesbett hinaus.
„Der letzte Zwischenfall war unglücklich – das hätte in einer Katastrophe enden können, was das Rennergebnis angeht. Wir hätten wie Idioten ausgesehen“, warnte Wolff. Die Szene werde intern aufgearbeitet: „Wir werden über diese Situation sprechen. Aber ich glaube, es war es wert, den Racing-Spirit im Team zu zeigen.“

Russell hadert nach Antonelli-Show

Letztlich stand dennoch ein souveräner Mercedes-Doppelsieg: Antonelli gewann mit einem Vorsprung von vier Sekunden vor Russell, Max Verstappen kam 15 Sekunden dahinter ins Ziel. Russell bedauerte vor allem, dass der VSC Antonellis Boxenstopp ermöglichte. „Ich hätte es geliebt, mit derselben Strategie weiterzumachen, weil ich mich in einer guten Position in diesem Kampf gefühlt habe“, sagte er.

„Dann kam der VSC genau zum perfekten Zeitpunkt. Und ja, hier sind wir“, so der Brite weiter. In der Fahrerwertung liegt Russell nun 66 Punkte hinter Antonelli.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.