McLaren-Fahrer kegeln sich selbst raus!
Verstappen gewinnt verrücktes Sprintrennen
Der letzte Sprint des Jahres beginnt mit einer 30-minütigen Verzögerung. Max Verstappen behält die Nerven, die McLaren-Fahrer leisten sich einen bitteren Fehler.
Max Verstappen hat im Regenchaos von Singapur die Nerven bewahrt und den letzten Sprint des Jahres gewonnen. Im Kurzrennen, das mit einer 30-minütigen Verspätung begann, gewann der Red-Bull-Star vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und dessen Teamkollegen Charles Leclerc.
Zu einem Desaster kam es derweil in der letzten Runde für McLaren: Lando Norris kollidierte als Fünftplatzierter mit dem vor ihm fahrenden Teamkollegen Oscar Piastri, beide Autos drehten sich und verloren ihre Positionen umgehend. Norris konnte sich noch auf Rang acht retten, Piastri beendete das Rennen nicht.
Nutznießer der späten Kollision war unter anderem Nico Hülkenberg, der sich noch auf Platz sieben vorschieben konnte und so zwei Punkte holte.
George Russel muss nächsten Rückschlag hinnehmen
Einen bitteren Rückschlag kassierte derweil auch einmal mehr George Russell. In Führung liegend verlor er auf nasser Strecke die Kontrolle über seinen Mercedes und schied aus. Damit baute WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli mit einem vierten Platz seine Führung in der Gesamtwertung vor dem Nachtrennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/Sky) auf 89 Zähler aus – auf der Schlussrunde rückte er um zwei Plätze vor.
Immer wieder ging der Blick aller Beteiligten gen Himmel – und rund 15 Minuten vor dem Start regnete es plötzlich heftig. Weil sich in den Kurven zwei und drei des Stadtkurses zu viel Wasser auf der Strecke befand, kam es zu einer Verzögerung. Während Liam Lawson von den Racing Bulls die Warterei mit einem Nickerchen im Cockpit überbrückte, gab sich Russell am Funk als neuer Renningenieur von Teamkollege Antonelli aus – und sorgte so für kurzzeitige Verwirrung beim Italiener.
Eine halbe Stunde später als geplant ging es dann endlich los, Russell zog sofort an Verstappen vorbei. Dahinter machte Hamilton einen Sprung von Rang sechs auf drei. Am Ende der ersten Runde kam Russell dann aber auf den Kerb – und musste kurz darauf aus seinen Silberpfeil klettern.
Nach vielen Runden hinter dem Safety Car wurde das Rennen wieder freigegeben. Verstappen verteidigte ohne Probleme Platz eins und fuhr seinem ersten Sprintsieg der Saison entgegen.
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