Die eisige Kälte und der starke Wind hat auch das Abschlussprogramm der Skilangläufer bei den Olympischen Winterspielen in Peking durcheinander gewirbelt.
Olympia: Langlauf-Marathon von 50 auf 30 km verkürzt - Brite tobt
„Desaster“, „idiotisch“: Langläufer toben
Der Start des abschließenden 50-km-Rennens der Männer war nur eine Stunde vor der geplanten Anfangszeit am Samstag wegen eisiger Temperaturen um 60 Minuten verschoben, die Distanz zudem auf 30 km verkürzt worden.
Die Athleten waren damit nicht alle einverstanden. So schrieb der Brite Andrew Musgrav auf Twitter: „Die FIS hat gerade das 50km-Rennen auf 28 Kilometer verkürzt, weil es etwas kalt und windig ist. Ich verstehe nicht, wie dies es irgendwie wärmer oder weniger windig machen soll. Was für ein f***ing joke!“
Auch Schwede wütet: „Idiotisch“
Jens Burman wurde nach dem Rennen deutlich. „Ich verstehe nicht, warum. Es ist faszinierend, was für dumme Entscheidungen sie manchmal treffen können“, sagte der Schwede, der auf Platz 16 landete, bei Radiosporten.
Burmann fuhr fort: „Idiotisch, entweder man sagt es ab oder man fährt. Es ist nicht wärmer, 30 Kilometer zu fahren als 50. Fahren oder absagen - entweder ist es zu kalt oder nicht.“
Ähnlich sah es Landsmann Calle Halfvarsson: „Es ist ein Desaster, eine Parodie ist das. Dass man so eine klassische Distanz ändert, ist schon sehr seltsam. Wenn man 28 Kilometer fahren kann, gehen 50 genauso gut.“
Damit wurde erstmals in der Geschichte der Winterspiele kein Rennen über die vollen 50 km ausgetragen, schon bei der ersten Ausgabe 1924 in Chamonix stand der Marathon auf dem Programm.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)