Der Skispringer Fatih Arda Ipcioglu hat sportlich bei den olympischen Spielen in Peking nicht überzeugt.
Olympia 2022: Türkischer Skispringer Fatih Arda Ipcioglu mit versteckter China-Kritik
China-Kritik von Skispringer?
Der Türke landete in der Qualifikation für die Normalschanze nur auf Platz 46 und verpasste so das Finale. (Daten: Alle Ergebnisse zu Olympia 2022)
Abseits der Schanze hat er allerdings ein Zeichen gesetzt. Nach seinem Sprung am Samstag gab er einem türkischen TV-Sender ein Interview. (Bericht: Fathi Arda Ipcioglu im Porträt)
Olympia 2022: Skispringer setzt Zeichen
Seine Ski standen dabei neben ihm und auf ihnen deutlich zu erkennen: ein Halbmond und Stern auf blauem Grund - die Flagge von Ost-Turkistan, Heimat der Uiguren.
Protestiert Ipcioglu damit gegen die Uiguren-Politik in China? Laut der olympischen Charta sind politische Demonstrationen eigentlich verboten. Zuletzt wurde die Regel 50 etwas gelockert, sodass symbolische Gesten wie der Kniefall mittlerweile erlaubt sind. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)
In den sozialen Medien wird Ipcioglu für seine Aktion auf jeden Fall gefeiert. In seiner Heimat wird die Lage der Uiguren sehr genau beobachtet. So gab es in der Vergangenheit bereits Demonstrationen gegen die chinesische Regierung.