Die Curling-Events der Olympischen Winterspiele sorgen für den nächsten Aufreger - und erneut ist das kanadische Team involviert.
Olympia 2026: Frauen-Aufreger im Curling wegen Männer-Zoff?
Nächster Curling-Wirbel um Kanada
Dieses Mal ging es allerdings um die Frauen-Nationalmannschaft. Am Samstag duellierten sich die bis dato ungeschlagenen Kanadierinnen mit der Schweiz. Im ersten End wurde ein Stein des kanadischen Skips Rachel Homan nach einem Versuch wegen einer Doppelberührung von den Schiedsrichtern entfernt.
Homan wies die Anschuldigungen eines Regelverstoßes klar zurück: „Das ist absurd. Ich habe keine Ahnung, was der Schiedsrichter gesehen hat. Schauen Sie sich das Video 1.000 Mal an, Sie werden nichts sehen“, erklärte sie. „Ich verstehe diese Entscheidung nicht. Ich werde sie nie verstehen. Ich habe so etwas noch nie getan.“
Olympia: Einfluss durch Männer-Zoff? „100 Prozent“
Ob diese, bei den Männern unbestrafte, Aktion einen Einfluss auf die Entscheidung bei den Frauen hatte? „Zu 100 Prozent. Ohne Zweifel“, war sich Homan sicher, dass sie und ihr Team nun dafür bestraft wurden. Trotz des entfernten Steins sicherten sie sich die Punkte im ersten End.
Am Ende verloren die 36-Jährige und ihr Team allerdings trotz einer langen Führung die Partie noch mit 7:8. Dennoch sind die Kanadierinnen auf Kurs Halbfinale.