Die deutschen Curler dürfen sich eine Resthoffnung auf den Einzug ins Halbfinale der Olympischen Winterspiele bewahren – allerdings sind die Chancen verschwindend gering. Das Weiterkommen gleicht inzwischen einem Rechenspiel mit vielen Variablen.
Olympia 2026: Für Deutschlands Curler braucht es fast schon ein Wunder!
Deutsche Curler dürfen noch hoffen
Zunächst steht die Pflichtaufgabe an. Am Donnerstagmorgen muss das deutsche Team sein abschließendes Vorrundenspiel gegen die bereits ausgeschiedenen Chinesen gewinnen – doch ein eigener Sieg allein reicht nicht. Parallel braucht es eine ganze Reihe günstiger Resultate auf den anderen Bahnen, damit die Mini-Hoffnung wahr wird.
Konkret bedeutet das: Die USA müssten Großbritannien schlagen. Zudem dürften Norwegen und Italien in ihren jeweils verbleibenden Partien gegen die Schweiz und Kanada keinen Sieg mehr einfahren. Nur wenn diese Ergebnisse tatsächlich eintreten, könnte Deutschland vom derzeitigen siebten Rang auf den vierten Platz vorrücken – und sich auf den letzten Drücker für das Halbfinale qualifizieren.
Olympia: Deutsche Curler kassierten überraschende Pleite
„Ein Weiterkommen ins Halbfinale ist momentan rechnerisch theoretisch möglich“, formulierte auch Sportdirektor Markus Tröger vom Deutschen Curling-Verband seine Zuversicht in vorsichtigen Worten. Noch am Dienstag hatte vieles darauf hingedeutet, dass dieser Gedanke endgültig begraben werden müsste.
Nach der überraschenden 7:9-Niederlage gegen das zuvor sieglose Tschechien kassierte das junge Team um Skip Marc Muskatewitz am Dienstagabend gegen die Schweiz eine weitere Niederlage (4:8). Eine deutsche Curling-Auswahl ist erstmals seit 2014 in Sotschi wieder bei Olympia am Start.