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ZDF statt DEB-Team: Darum fehlte Tom Kühnhackl bei Olympia

Darum fehlte Kühnhackl bei Olympia

Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl tritt bei Olympia als TV-Experte in Erscheinung. Bei der gescheiterten deutschen Medaillen-Mission konnte er nicht mitmischen.
Tom Kühnhackl konnte bei Olympia nicht auf dem Eis mitmischen
Tom Kühnhackl konnte bei Olympia nicht auf dem Eis mitmischen
© IMAGO/Eibner
Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Tom Kühnhackl tritt bei Olympia als TV-Experte in Erscheinung. Bei der gescheiterten deutschen Medaillen-Mission konnte er nicht mitmischen.

Er wäre gern Teil der deutschen Medaillen-Mission gewesen - stattdessen kann Eishockey-Nationalspieler Tom Kühnhackl die Olympischen Spiele nur als kundiger Beobachter begleiten.

Der Sohn der deutschen Kufen-Ikone Erich Kühnhackl begleitet am Mittwoch die TV-Übertragung des ZDF als Experte an der Seite von Moderator Jochen Breyer. Dem im Viertelfinale gegen die Slowakei ausgeschiedenen deutschen Team konnte der zweimalige nicht helfen - schuld ist ein langfristiger Verletzungsausfall.

Tom Kühnhackl: ZDF statt DEB-Team bei Olympia

Der 34-Jährige hatte sich Mitte Dezember beim 4:5 seiner Adler Mannheim bei den Kölner Haien in der DEL eine Oberkörperverletzung zugezogen. Er wurde operiert, die Dauer seiner Verletzungspause wurde auf „zehn bis zwölf Wochen“ taxiert.

„Diese Nachricht ist selbstverständlich extrem bitter für Tom und uns. Mit seiner Erfahrung, seiner Spielintelligenz und seiner unaufgeregten Art gehört er zu unseren wichtigsten Führungsspielern“, sagte Cheftrainer und Manager Dallas Eakins.

Kühnhackl absolvierte in der laufenden Saison 18 Partien für die Adler, in denen er drei Tore und neun Vorlagen sammelte. In die Nationalmannschaft war Kühnhackl im November 2024 nach zweieinhalbjähriger Pause zurückgekehrt. Zuvor hatte er zuletzt bei Olympia 2022 in Peking für Deutschland gespielt.