Ski Alpin>

Olympia 2026: Abfahrt der Männer heute live im TV, Stream und Ticker - Wer holt sich Gold?

LIVE: Sensationslauf! DSV-Starter folgt

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 steigt am Samstag die Abfahrt der Männer. Es wird die erste Medaillenentscheidung des Events sein. Die Abfahrt JETZT im LIVETICKER.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Aber auch andere Orte in Italien werden zum Schauplatz der Wettkämpfe. Hier gibt's alle Austragungsorte im Überblick.
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 steigt am Samstag die Abfahrt der Männer. Es wird die erste Medaillenentscheidung des Events sein. Die Abfahrt JETZT im LIVETICKER.

Am Samstagvormittag (JETZT im LIVETICKER) steht bei den Olympischen Winterspielen 2026 mit der Abfahrt der Männer die erste Medaillenentscheidung an. Mit Simon Jocher ist auch ein deutscher Starter bei der Königsdisziplin dabei.

+++ HIER AKTUALISIEREN +++

+++ Sind die Medaillen vergeben? +++

Die etwas schlechtere Sicht hilft nicht, aber die großen Favoriten sind auch im Ziel. Von Allmen, Franzoni und Paris scheinen die Medaillenplätze zu belegen - aber eine Überraschung ist immer möglich. Simon Jocher folgt mit Nummer 28.

+++ Pech für die folgenden Läufer +++

Eine Wolke hat sich vor die Sonne geschoben, was die Sicht ein wenig verschlechtert. Sowohl der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siege als auch die Italiener Mattia Casse und Florian Schieder können im Kampf um die Medaillen nicht eingreifen und verlieren deutlich Zeit.

+++ Odermatt geht leer aus +++

Jetzt kommt der Bormio-Spezialist. Dominik Paris hat im Weltcup bereits sieben Mal dort gewonnen - und auch hier legt er oben gut los. Am Zielhang stellt der Lokalmatador leicht quer, aber das kostet nicht allzu viel Zeit. Es reicht für den Bronzerang. Damit steht fest, dass Odermatt keine Medaille holt - das ist eine große Überraschung und eine Enttäuschung zum Olympia-Auftakt für Odermatt.

+++ Franzoni verdrängt Odermatt +++

Jetzt aber Giovanni Franzoni. Der Kitzbühel-Sieger beginnt gut und bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau wie von Allmen. Doch der war auch im unteren Teil einfach zu stark unterwegs. Franzoni muss sich geschlagen geben, mit zwei Zehntel Rückstand reicht es aber aktuell zum Silberrang. Odermatt muss hier um eine Medaille bangen.

+++ Kriechmayr verspielt Medaille +++

Österreichs Abfahrtshoffnung Vincent Kriechmayr hält lange Zeit voll mit, liegt zwischenzeitlich sogar auf Führungskurs. Doch bei der Traverse erwischt Kriechmayr nicht die ideale Linie, verliert viel Zeit und fällt auf Rang 4 zurück. Auch der Franzose Nils Allegre fährt nicht in die Medaillenränge.

+++ Sensationsfahrt von von Allmen +++

Was war das für ein Traumlauf von Franjo von Allmen! Der Weltmeister führt Odermatt fast vor, nimmt ihn Zehntel um Zehntel ab, bis er im Ziel sieben Zehntel Vorsprung vor dem Ski-Dominator hat. Reicht das sogar für Gold? Eine Medaille sollte ihm damit mindestens einmal sicher sein. Für Odermatt ist der Goldtraum in der Königsdisziplin dagegen geplatzt. Auch Neureuther überschlägt sich fast vor Begeisterung. Bereits während der Fahrt rief er: "Es ist unglaublich, was legt der da jetzt runter.“ „Unglaublich, unglaublich!“, ergänzte er später, ehe sein Fazit im Ziel lautete: „Unfassbar, unfassbar, was für ein Athlet.“

+++ Odermatt schlägt Teamkollegen +++

Die Topgruppe liefert ab! Der Schweizer Alexis Monney übernimmt mit einem starken Endspurt die Führung - doch dann kommt sein Landsmann Odermatt. Der Topfavorit startet explosiv aus dem Haus und fährt zunächst einen deutlichen Vorsprung von über einer halben Sekunde raus, zeigt aber dann doch einige Unsicherheiten. Am Ende reicht es um fünf Hundertstelsekunden zur Führung. Doch ob das für die Goldmedaille reicht? Fehlerfrei war das dies.

Olympia 2026, Ski alpin: So kann die Abfahrt der Männer live verfolgt werden

+++ Was machen die Franzosen nur? +++

Auch Nils Alphand sorgt kurz vor dem Ziel für wilde Szenen. Der Franzose gerät in Rückenlage, kann einen Sturz nur knapp vermeiden, gerät völlig ab und fährt fast am Ziel ab. „Was macht er, wo ist er denn“, ruft ARD-Kommentator Bernd Schmelzer, während Neureuthers Fazit lautet: „Hallelujah, war das eine irre Geschichte.“

+++ Der erste Sturz im Rennen +++

Maxence Muzaton erwischt keine gute Fahrt, dann kriegt er auch noch Rückenlage und stürzt. „Um Gottes Wissen, bleibt stehen“, rief Neureuther kurz zuvor noch. Die Betreuer schlagen zunächst die Hände über den Kopf zusammen - aber der Franzose kommt zum Glück schnell wieder auf die Beine und kann ohne Probleme und unter großem Applaus ins Ziel fahren. Hermetsberger liegt weiterhin in Führung.

+++ Dann kommen die Favoriten +++

Der Trainingsschnellste James Crawford zeigt zwar mit 51 Metern einen extrem weiten Sprung, für die Bestzeit reicht es nicht. Wirklich ernst wird es wohl ab Startnummer 6, wenn die Topgruppe eingreift. Den Auftakt macht Alexis Monney, es folgen Marco Odermatt und Franjo von Allmen. Danach kommt Österreichs wohl größte Medaillenhoffnung Vincent Kriechmayr. Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni sowie Routinier Dominik Paris haben die Startnummer 11 bzw. 12.

+++ Los geht‘s! +++

Den Auftakt macht mit Daniel Hemetsberger ein österreichischer Speed-Spezialist, der im zweiten Training einen heftigen Abflug hatte und daher auf die Zähne beißen muss. Dennoch zeigt er eine ordentliche Fahrt, seine Zeit von 1:52:58 Minuten ist schneller als die Bestzeit im Training. Ein großer Fehler war nicht zu sehen - was die Zeit genau wert ist, werden die nächsten Läufer zeigen. Auch ARD-Experte Felix Neureuther lobt: „Er hat es gut gemacht.“

+++ Odermatt einer der Topfavoriten +++

Zu den Topfavoriten auf die Medaillen gehören neben Weltmeister Franjo von Allmen auch Weltcup-Dominator Marco Odermatt (beide Schweiz) auch Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni (Italien).

+++ Schlägt Paris zu Hause wieder zu? +++

Dominik Paris (beide Italien) liegt die Olympiastrecke besonders gut. Im Weltcup gewann der Lokalmatador dort bereits sieben Mal.

+++ Kanadier im Abschlusstraining vorn +++

Beim Abschlusstraining am Freitag war James Crawford aus Kanada am schnellsten. Hinter ihm reihten sich Daniel Hemetsberger aus Österreich und Adrian Smiseth Sejersted aus Norwegen ein. Der deutsche Starter, Simon Jocher, hatte über fünf Sekunden Rückstand auf Crawford.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)