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Olympia 2026: Blut-Sturz bei Abfahrtstraining

Blut-Sturz im Olympia-Training

Auch am zweiten Trainingstag der schwierigen Olympia-Abfahrt kommt es zu einem Sturz. Der Österreicher Daniel Hemetsberger verliert dabei seinen Helm und blutet im Anschluss.
Die Olympischen Winterspiele stehen kurz bevor. Erste Bilder zeigen Eindrücke vom deutschen Haus.
Auch am zweiten Trainingstag der schwierigen Olympia-Abfahrt kommt es zu einem Sturz. Der Österreicher Daniel Hemetsberger verliert dabei seinen Helm und blutet im Anschluss.

Nächster Sturz beim Abfahrtstraining in Bormio vor den Olympischen Winterspielen! Nach Fredrik Möller am Mittwoch hat es nun Daniel Hemetsberger erwischt.

Der Österreicher geriet nach der zweiten Zwischenzeit bei einer Rechtskurve in Rückenlage und stürzte. Hemetsberger flog durch ein Tor, verlor dabei seinen Helm und konnte nur durch das Fangnetz gestoppt werden. Ski-Experte Hans Knauß sagte bei ORF über den lockeren Sitz des Helmes: „Sowas darf nicht passieren. Das muss man überdenken.“

Für Hemetsberger war es scheinbar nicht so schlimm: „Ich habe keine Ahnung, aber es juckt mich überhaupt nicht. Bei so einem Einschlag kann das passieren. Da kritisiere ich niemanden. Der Mundschutz hat sich aber bewährt, ich habe voll draufgebissen, sonst wären wieder Zähne draußen gewesen.“

„Der Einschlag ins Tor war grauslich“

Nachdem sofort die Rettungskräfte herbeigeeilt waren, stand er schnell wieder auf seinen Beinen. Hemetsberger schien nicht schlimmer verletzt zu sein, allerdings hatte der Skirennfahrer Blut im Gesicht.

„Ich war Gott sei Dank nicht weg, während dem Sturz. Ich konnte selbst runterfahren. Der Einschlag ins Tor war grauslich“, berichtete der Österreicher im Anschluss.

Olympia: Österreicher nach Sturz mit Blut im Gesicht

Neben einer blutigen Nase zog sich der Österreicher eine Wunde im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge zu. Auch über Schmerzen im Bein klagte er.

Der Skirennfahrer habe „ein ganz bisschen Kopfweh“ und hoffte, dass die „Schwellung beim Auge weggeht, weil momentan sehe ich nicht so gut“.

Großer Ärger über eigenen Fehler

Hemetsberger ärgerte sich über seinen Sturz: „Ich habe den gleichen Scheiß wie in Kitzbühel gemacht. Einmal kann man einen Fehler machen, aber nicht zweimal. Dann ist man ein Idiot, das ärgert mich gewaltig.“

Erst am Vortag war der Norweger Möller während des ersten Trainings schwer gestürzt und hatte sich eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag um 11.30 Uhr an der Herren-Abfahrt teilnehmen kann, ist noch unklar.