Der Horror-Sturz von Lindsey Vonn bei der Olympia-Abfahrt hat die Ski-Szene geschockt. In die Reaktionen mischt sich aber auch Kritik am Vorgehen der 41-Jährigen.
Olympia 2026: Vonn? "In meinen Augen hat sie zu viel riskiert"
Vonns Horror-Sturz: „Zu viel riskiert“
„Wir wissen alle um die Schwierigkeiten, die Lindsey in den letzten Tagen durchlebt hat. In meinen Augen hat sie zu viel riskiert, hier heute ins Rennen zu gehen“ sagte Vonns frühere Konkurrentin Tina Maze bei Eurosport.
Vonn-Weggefährtin zum Horror-Sturz: „Zu viel riskiert“
„So konnte ein solcher Sturz passieren - und wenn du dann auch noch nicht fit bist, können die Konsequenzen noch schlimmer sein“, gab die Slowenin zu bedenken: „Aber wir kennen Lindsey ja alle - das war ihre Entscheidung. Sie wollte es unbedingt. Das ist schrecklich.“
Auch ihre Expertinnen-Kollegin Viktoria Rebensburg litt mit Vonn: „Der Sturz sah fürchterlich aus. Wir wussten alle, dass es heute nur zwei Möglichkeiten für sie gab - alles riskieren, dann zu stürzen oder eben eine Medaille zu holen. Lasst uns die Daumen drücken, dass es nicht allzu schlimm ist.“
Zu viel Risiko für Olympia? Ski-Boss nimmt Vonn in Schutz
FIS-Präsident Johan Eliasch bezeichnete den Sturz als „tragisch“ und fügte an: „Aber das ist Skifahren, da passieren leider Unfälle. Traurig, dass das passiert ist. Sie hat unglaublichen Aufwand betrieben, um ein unglaubliches Comeback zu schaffen.“
Von zu viel Risiko wollte der Ski-Boss aber nicht sprechen. „Nein. Sie kennt ihren Körper und ihre Verletzungen und weiß, was sie kann und wozu sie fähig ist“, erklärte der Schwede: „Sie hätte nichts getan, bei dem sie nicht absolut zuversichtlich war, dass sie es schaffen würde.“