Ein kurzer Rechtsschwung – und der olympische Traum war geplatzt. Der zweite Lauf des olympischen Slaloms bei den Frauen endete für Lena Dürr dramatisch.
Dürr-Drama macht Aicher sprachlos
Dürr-Drama macht Aicher sprachlos
Der Einfädler an der ersten Torstange bedeutete das frühe Aus für die Zweitplatzierte nach dem ersten Durchgang und die berechtigten Hoffnungen auf eine Medaille in ihrem letzten Olympia-Rennen.
Auch Teamkollegin Emma Aicher, zweimalige Silbermedaillengewinnerin, die am Ende Rang neun belegte, rang um Worte zum brutal bitteren Aus ihrer Teamkollegin: „Das ist hart, wenn so etwas passiert. Keine Ahnung, was man da sagt.“
Olympia: Shiffrin trotzt Dürr-Drama
Die Allrounderin ergänzte: „Wir wissen alle, dass die Lena richtig schnell sein kann, das hat sie im ersten Lauf und auch schon öfters in dieser Saison gezeigt. Dann ist es natürlich bitter, dass es genau an dem Tag passiert.“
Es war aus deutscher Sicht leider dieser Tag der Tage – und das ausgerechnet bei Olympia, als sich die 34 Jahre alte Münchnerin nach einem starken ersten Lauf schwungvoll aus dem Starthaus drückte und an der ersten Slalomstange einfädelte. Die Hoffnung auf eine Medaille bei ihrem letzten olympischen Rennen war damit dahin.
Nach dem Dürr-Drama nahm der Slalomlauf seinen gewohnten Gang mit dem gewohnten Ende. Dominatorin Mikaela Shiffrin sicherte sich mit eineinhalb Sekunden Vorsprung olympisches Gold vor der Schweizerin Camille Rast und der Schwedin Anna Swenn-Larsson.