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Italiener dominieren Stelvio-Training – Abfahrts-Medaille in Sicht?

Italiens Abfahrer wecken Hoffnungen

Während die Italiener im zweiten Abfahrtstraining überzeugen, lassen es die Medaillenfavoriten erneut ruhig angehen.
Die Olympischen Winterspiele 2026 finden in Mailand und Cortina statt. Aber auch andere Orte in Italien werden zum Schauplatz der Wettkämpfe. Hier gibt's alle Austragungsorte im Überblick.
Während die Italiener im zweiten Abfahrtstraining überzeugen, lassen es die Medaillenfavoriten erneut ruhig angehen.

Die italienischen Skirennläufer wecken Hoffnungen auf eine Medaille bei der Abfahrt der Männer am Samstag. Im zweiten Training, in dem wie zu erwarten erneut nicht alle Starter die knapp 3,5 Kilometer lange Stelvio in Bormio bis zum Ende in vollem Tempo fuhren, belegten drei Lokalmatadoren die ersten drei Plätze.

Der als Trainingsweltmeister geltende Mattia Casse lag dabei vor Florian Schieder (+0,45 Sekunden) und Kitzbühelsieger Giovanni Franzoni (+0,87).

Olympia 2026: Favoriten halten sich zurück

Auch Medaillenanwärter wie der Südtiroler Dominik Paris (+2,03) oder die Schweizer Marco Odermatt (+2,72) und Franjo von Allmen (+2,87) hielten sich bei strahlend blauem Himmel zurück. Simon Jocher, einziger deutscher Starter im Rennen am Samstag (11.30 Uhr), kam mit 2,79 Sekunden Rückstand auf Rang 25 ins Ziel.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger zog sich bei einem Sturz, bei dem sein Helm wegflog, eine blutige Nase, eine Wunde im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge zu. Auch über Schmerzen im Bein klagte er.