Skispringer Domen Prevc ließ vor den Olympischen Winterspielen 2026 das erste Training in Predazzo ausfallen und sorgte damit für Verwunderung. Das slowenische Team entschied sich, erst am Freitag nach Italien zu reisen.
Olympia 2026: Skisprung-Dominator reagiert auf Kritik!
Dominator reagiert auf Kritik
Auf Nachfrage von SPORT1 führte der Dominator der bisherigen Saison seine verpasste Medaille beim Olympiasieg von Philipp Raimund von der Normalschanze am Montag allerdings nicht auf das ausgelassene Training zurück: „Ich habe in Planica trainiert, sogar mehr Sprünge – und Planica ist viel schwieriger für mich als diese Schanze.“
Prevc, der zuletzt die Vierschanzentournee und Einzel-Gold bei der Skiflug-WM gewonnen hatte, richtete den Blick nach vorne: „Die Dinge sind nun vergangen. Man muss sich auf die nächsten Sprünge konzentrieren.“
Olympia 2026: Prevc heiß auf nächste Medaillenchance
Der erfolgreiche Skispringer betonte, dass er sich mit seiner ersten Performance bei den Olympischen Spielen „großartig“ fühle. Beim Wettbewerb von der Normalschanze verpasste der 26-Jährige das Podium und landete auf Platz sechs.
„Ich habe gestern gesagt, dass ich glücklich bin, wenn es die Top Ten werden – und das wurde es“, sagte er am Montagabend. „Meine ersten beiden Sprünge waren nicht die besten, aber es reichte für die Top Ten“, fuhr Prevc fort.
„Natürlich hätte ich gerne eine Medaille gehabt, aber ich fokussiere mich auf morgen. Da gibt es erneut eine Medaillenchance“, ergänzte Prevc unmittelbar nach dem Wettbewerb.
Am Dienstag (ab 18.40 Uhr im LIVETICKER) stehen bei den Skispringern die Entscheidungen im Mixed-Teamwettbewerb auf dem Programm.