Skispringen>

Olympia 2026: Vorwürfe gegen deutsche Skispringer!

Vorwürfe gegen deutsche Skispringer

Die norwegischen Skispringer fühlten sich vor den Olympischen Winterspielen ausgegrenzt. Sie machen ihren deutschen Kontrahenten Vorwürfe.
Der Anzug-Skandal im norwegischen Team bei der Nordischen Ski-WM 2025 wirkt immer noch nach. Die DSV-Adler um Andreas Wellinger, Pius Paschke und Philipp Raimund sowie Bundestrainer Stefan Horngacher blicken nach wie vor mit Skepsis auf dieses Thema.
Die norwegischen Skispringer fühlten sich vor den Olympischen Winterspielen ausgegrenzt. Sie machen ihren deutschen Kontrahenten Vorwürfe.

Vorwürfe gegen das deutsche Skisprungteam! Wie Sigurd Söberg, ein Mitglied des norwegischen Trainerteams, im Gespräch mit Dagbladet berichtet hat, fühlten sich die norwegischen Skispringer ausgegrenzt.

Nach dem Betrugsskandal bei der Ski-WM in Trondheim war das Verhältnis der Norweger zu den anderen Nationen angespannt - dies wurde im Laufe der Saison aber besser.

Norweger fühlten sich ausgegrenzt

„Die Slowenen waren immer nett. Die Leute aus den anderen Nationen? Die haben uns nicht einmal angesehen. Sie haben unsere Anwesenheit überhaupt nicht zur Kenntnis genommen. Dann hat sich die Lage langsam, aber sicher entspannt“, erklärte Söberg.

Er fügte hinzu: „Die Stimmung zwischen den Betreuern und Athleten aus verschiedenen Nationen ist heute viel besser. Zu Beginn der Saison haben uns nicht viele gegrüßt. Man konnte keinen Smalltalk führen, außer mit den Norwegern.“

Gerade die Deutschen und die Österreicher sollen in den vergangenen Monaten aus ihrer Abneigung den Norwegern gegenüber keinen Hehl gemacht haben. „Vor allem die Deutschen waren viel in den Medien präsent. Sie fanden die Strafe (drei Monate Sperre, Anm. d. Red.) zu milde. Aber bis heute hat sich viel getan“, meinte Söberg.

Norweger verspricht: Werden nicht manipulieren

Der norwegische Skispringer Marius Lindvik - einer der zwischenzeitlich gesperrten Athleten - ist der gleichen Meinung: „Am Anfang war es etwas angespannt. Ich habe das Gefühl, dass sich die meisten jetzt gut verstehen. Die meisten grüßen und sind freundlich. Das ist kein Problem.“

Zugleich betonte Norwegens Sportchef Jan-Erik Aalbu mit Blick auf die laufenden Olympischen Winterspiele: „Ich kann garantieren, dass wir keine Sprunganzüge manipuliert haben. Ich kann nicht garantieren, dass es keine Disqualifikationen geben wird. Aber ich kann garantieren, dass wir nicht bewusst gegen die Regeln verstoßen.“