Was für ein Schlagabtausch der Rad-Superstars! Bei der Straßenrad-WM feierte Mathieu van der Poel am Ende eines denkwürdigen Rennens den Sieg, der Niederländer hatte seine Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes in Grund und Boden gefahren.
Drama bei Rad-WM: „Dann wäre ich im Krankenwagen gelandet“
Rad-Drama um taumelnden Superstar
„Ich würde am liebsten im Liegen mit euch reden“, gab ein völlig entkräfteter Tadej Pogacar (Platz 3) nach dem Rennen zu Protokoll, nachdem er unmittelbar nach dem Rennen taumelnd von einem Betreuer gestützt werden musste, um nicht zusammenzubrechen.
Pogacar komplett am Ende: „Dann wäre ich im Krankenwagen gelandet“
„Aktuell fühle ich mich wie komplette Sch****, wenn ich ehrlich bin. Ich habe heute alles da draußen auf der Strecke gelassen. Hier jetzt zu stehen und mich euch zu reden, ist noch härter als das Rennen an sich“, sagte der Zweite der kürzlich zu Ende gegangenen Tour de France 2023:
„Wenn es noch eine weitere Runde gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich im Krankenwagen gelandet.“
Dementsprechend sei der Sprint um Platz drei, den Pogacar gegen den Dänen Mads Pedersen am Ende für sich entschied ein „Sprint der lebenden Toten“ gewesen. „Es war wirklich wahnsinnig. Bis 70 Kilometer vor dem Ziel habe ich es genossen, danach habe ich bis zum Ziel gelitten.“
Dort war Van der Poel 1,45 Minuten vor Pogacar angekommen. Der Niederländer hatte sich 22 Kilometer vor dem Ziel aus der prominent besetzten Spitzengruppe abgesetzt und fuhr trotz eines Sturzes seinen ersten Titel bei der Straßen-WM ein.