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Tour de France: Tour-Star meldet sich mit Sieg zurück

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Tour de France: Tour-Star meldet sich mit Sieg zurück

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Tour-Star meldet sich mit Sieg zurück

Von der Tour de France 2023 musste Wout van Aert wegen der Geburt seines zweiten Kindes vorzeitig abreisen. Nun ist er wieder auf dem Rad und zurück in der Erfolgsspur.
Bei seinem ersten Rennen als zweifacher Vater lässt Wout van Aert (M.) gleich zwei Tour-Trikotgewinner hinter sich
Bei seinem ersten Rennen als zweifacher Vater lässt Wout van Aert (M.) gleich zwei Tour-Trikotgewinner hinter sich
© IMAGO/Panoramic International
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Nach der Geburt seines zweiten Kindes ist Wout van Aert wieder zurück auf dem Rad und darf sich direkt über einen Rennsieg freuen. Bei seinem ersten Rennen als zweifacher Vater fuhr der Belgier am Donnerstag in seiner Heimatstadt Herentals zum Sieg. Dabei kam er vor Sprint-Star Jasper Philipsen und Giulio Ciccone, den Gewinner des Bergtrikots, über den Strich.

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„Ich war zunächst gar nicht sicher, ob ich gewonnen habe, weil es so dunkel war“, sagte der strahlende Sieger nach dem Rennen bei der Rundfunkanstalt Sporza. Zudem zeigte er sich begeistert von dem Empfang, der ihm bei seinem Heimrennen bereitet wurde. „Natürlich ist es herzerwärmend, all diese Fans zu sehen. Ich bin wirklich glücklich, hier zu sein. Das ist das Rennen, bei dem ich in meiner Karriere am häufigsten gefahren bin. Ich fahre hier vor meinem Heimpublikum und es ist ein Event, das ich nicht verpassen möchte.“

Der 28-Jährige war vor der 18. Etappe der Tour de France 2023 ausgestiegen, um bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei zu sein. Bereits vor dem Rennen hatte er angekündigt, dass er auf jeden Fall nach Hause fahren werde, sollte das Kind während der Tour kommen. Bis zu seinem Ausstieg zeigte van Aert starke Leistungen als Helfer seines Kapitäns Jonas Vingegaard. Zudem verpasste er seinen zehnten Tagessieg bei der Tour mehrmals nur knapp.

Die frühzeitige Abreise von der Tour hat der Sprintkönig der Frankreichrundfahrt des vergangenen Jahres nicht bereut. „Der Vater kam gerade noch rechtzeitig von der Tour zurück“, sagte er mit einem Grinsen. Den schwersten Job habe eh die Mutter gehabt, er selbst konnte sich „nach der Tour etwas erholen“. Mit Erfolg, wie der Sieg bei seinem ersten Rennen als zweifacher Vater beweist.