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Tour de France: Radprofi bringt revolutionäre Anderung ins Spiel

Radprofi schlägt Tour-Revolution vor

Ein niederländischer Radsport-Profi bringt eine brisante Regeländerung für die Tour de France ins Spiel. Diese soll für mehr Spannung sorgen und eine bessere Sicherheit der Akteure garantieren.
Tadej Pogačar gewinnt die Tour de France 2026 souverän zum fünften Mal. Während der Slowene in Paris triumphiert, müssen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz ihre Tour nach schweren Stürzen vorzeitig beenden.
Conrad Fröhlich
Ein niederländischer Radsport-Profi bringt eine brisante Regeländerung für die Tour de France ins Spiel. Diese soll für mehr Spannung sorgen und eine bessere Sicherheit der Akteure garantieren.

Tadey Pogacar sicherte sich den Gesamtsieg bei der Tour de France mit großem Vorsprung und war praktisch uneinholbar. Für Aufsehen sorgten aber auch die schweren Stürze einiger Fahrer – wie der von Florian Lipowitz.

Deshalb hat sich nun Radsport-Profi Bauke Mollema für eine Regel-Revolution der Tour starkgemacht. Im Fokus seiner Vorschläge: ein spannenderer Wettkampf und eine erhöhte Sicherheit für die Athleten.

Um die Tour spannender zu gestalten, schlug Mollema vor, dass jedes Team nur noch mit sechs statt wie bisher mit acht Fahrern antreten soll. „Das würde ich gerne sehen. Wen würden sie dann zu Hause lassen? Pogacar braucht auch zwei Helfer für die Flachetappen“, erklärte der Niederländer in seiner Kolumne für Dagblad van het Noorden.

„So würden sie wirklich vor die Wahl gestellt werden und könnten das Rennen niemals so gut kontrollieren“, ergänzte der Fahrer, der 2019 die Lombardei-Rundfahrt gewann. „Vor allem nicht, wenn sie von Unfällen und Krankheiten betroffen wären.“ Bei Pogacars Team war das im Verlauf der diesjährigen Tour öfter der Fall.

Tour de France: Könnten so Unfälle reduziert werden?

Ein kleineres Peloton bringe laut Mollema, der 2017 und 2021 jeweils eine Tour-Etappe gewinnen konnte, noch einen weiteren Vorteil mit sich: geringere Sturz- und Unfallgefahr.

Vor kurzem ist der 39-Jährige selbst die Tour de Romandie gefahren, wo die Teams nur aus sieben Fahrern bestanden „und einige World-Tour-Teams gar nicht erst angetreten waren. Wir sind im Peloton mit nur 100 Leuten gefahren. Das hat für eine komplett andere Dynamik gesorgt.“

Zu Unfällen sei es auch deshalb nicht gekommen: „Ich habe in der ganzen Woche nicht einen einzigen Crash gesehen. Das war wirklich wundervolles Racing.“