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Tour de France: "Wenn Remco frustriert ist, sagt er das eben"

„Wenn er frustriert ist, sagt er es“

Der "Chief of Sports" Zak Dempster im Red-Bull-Team sieht die Kritik an Florian Lipowitz nicht als dramatisch an.
Das Radsportteam Red Bull – BORA – hansgrohe hat auf dem Münchner Olympiaturm sein Sondertrikot für die Tour de France 2026 präsentiert. Das Design rückt die Zahl 13 in den Mittelpunkt, die im Radsport traditionell als Mythos gilt, für die beiden Kapitäne Florian Lipowitz und Remco Evenepoel jedoch als persönlicher Glücksbringer fungieren soll.
Der "Chief of Sports" Zak Dempster im Red-Bull-Team sieht die Kritik an Florian Lipowitz nicht als dramatisch an.

Nach der öffentlichen Kritik von Remco Evenepoel an seinem Teamkollegen Florian Lipowitz bei der Tour de France hat Zak Dempster, „Chief of Sports“ im Team Red Bull-Bora-hansgrohe, Verständnis für den belgischen Olympiasieger geäußert.

„Remco ist ein Typ, der sein Herz auf der Zunge trägt“, sagte der Australier vor dem Start der siebten Etappe am Freitag in Hagetmau: „Und wenn er frustriert ist, dann sagt er es eben.“

Tour: Evenepoel kritisiert Lipowitz

Nach der Pyrenäen-Etappe am Donnerstag hatte Evenepoel seinen deutschen Co-Kapitän Lipowitz dafür kritisiert, auf seine Bitte um Unterstützung im Sprint nicht reagiert zu haben: „Ja, ich war wütend, und das zu Recht“, sagte Evenepoel.

Laut Dempster sei die Angelegenheit am Abend intern besprochen worden. „Wir haben das innerhalb des Teams geklärt, hatten eine Analyse. Die beiden haben gesprochen, jetzt ist alles gut“, sagte er, „und wir können mit der Tour de France weitermachen.“