Tadej Pogacar hat nach seinem fünften Tour-de-France-Sieg noch einmal den Blick zurück auf die Tour de France 2026 geworfen.
Pogacar erklärt umstrittene Provokation
Pogacar erklärt umstrittene Provokation
Der Tour-Dominator lobte dabei mit Nicolas Prodhomme einen Fahrer, der ihm während der Rundfahrt das Leben extrem schwer gemacht hatte und den er auf der 20. Etappe sogar äußerst provokant und bewusst in Schach gehalten hatte.
Weil der Franzose in den Bergen so stark gewesen sei, hätten er und seine Helfer ihn „zum Spaß ‚Pantani‘ genannt, weil er immer sehr gute Beine zu haben schien – vor allem für den letzten Anstieg“, verriet Pogacar im slowenischen Podcast Val 202.
Prodhomme habe in den Bergen „jedes Mal beschleunigt“ und „immer das Peloton in die Länge gezogen, besonders auf den ersten 500 Metern des Anstiegs“. Ein Umstand, der dem Slowenen und seinem Team so gar nicht schmeckte, speziell, weil der Franzose eben Edelhelfer von Paul Seixas, dem Rivalen von Isaac Del Toro im Kampf um das Weiße Trikot, war.
Pogacar erklärt umstrittene Provokation gegen Rivalen
Auch deshalb habe er sich auf der 20. Etappe bewusst dazu entschieden, Prodhomme am Berg in Schach zu halten und auch mit einigen provokanten Worten zu belegen.
Dass Prodhomme am Beginn des Col de Sarenne kurzzeitig sogar allein vor dem Kreis der Klassementfahrer auftauchte, gefiel Pogacar nach eigener Aussage nicht. „Ehrlich gesagt hat uns das im Team nicht wirklich gefallen. Also bin ich neben ihn gefahren und habe ihn angeschaut, als wollte ich sagen: ‚Was machst du da? Was habe ich verpasst?‘“, erklärte der Gesamtsieger der Tour de France.
Der Slowene räumte ein, die Aktion sei als Nadelstich gedacht gewesen – und erklärte sie mit der Rennsituation rund um Seixas und Isaac Del Toro. Decathlon-CMA CGM habe „das Rennen schwer machen“ müssen, betonte Pogacar. Für Seixas sei es „die letzte Gelegenheit gewesen, um ein Podium zu kämpfen“, auch wenn der Plan nicht aufgegangen sei.
Pogacar ergänzte mit Blick auf das Nachwuchstrikot: „Wenn die Dinge anders gelaufen wären, hätte Isaac das weiße Trikot verlieren können. Und in Momenten wie diesem muss man auch ein bisschen auf psychologischer Ebene mit seinen Rivalen spielen.“
Nach seiner Rückkehr nach Slowenien und seinem Auftritt beim „Pogi Challenge“ bestätigte Pogacar zudem seine Teilnahme an der Vuelta.
—–
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.