In einer von Visma-Lease a Bike veröffentlichten Dokumentation sind deutliche Vorwürfe von Jonas Vingegaard enthüllt worden. Nach der 14. Etappe der Tour de France hatte er kein Geheimnis aus seiner Verärgerung gemacht. Der Däne rollte als Vierter über die Linie und hatte 44 Sekunden Rückstand auf Tagessieger Tadej Pogacar – zu viel, um es einfach abzuhaken.
Tour de France: Vingegaard beschwert sich über Pogacar-Strecke
Vingegaard-Beschwerde enthüllt
In den Aufnahmen ist zu sehen, wie Vingegaard im Team-Bus beim Umziehen mit Manager Richard Plugge spricht – und dabei auch Tour-Direktor Christian Prudhomme und dessen Organisation ins Visier nimmt. „Diese Strecke ist wie für ihn (Pogacar) maßgeschneidert. Es gab heute nichts zu machen, er ist zu explosiv“, sagte Vingegaard in der Dokumentation.
Der zweimalige Toursieger legte nach: „Selbst wenn ich versuche, das Ganze etwas weniger explosiv zu gestalten, gibt es die Abfahrten und die flachen Abschnitte – da kann ich nichts ausrichten“, ärgerte sich ein desillusionierter Vingegaard. Nur eine Etappe später war die Tour für ihn beendet. Aufgrund eines Sturzes musste er aufgeben.
Visma sieht Problem in Tälern und Flachstücken
Rückendeckung bekam der Däne aus dem eigenen Team. Performance-Direktor Marc Reef teilte seine Meinung: „Leider gibt es nach den Anstiegen immer ein Flachstück oder ein Tal. Dort verliert Jonas am meisten Zeit auf Pogacar.“
Tatsächlich liegt die Verantwortung für den Streckenverlauf bei Amaury Sport Organisation (ASO), dem Veranstalter der Tour. Die Planung wird vom Direktor der Rundfahrt, Christian Prudhomme, und dem Streckenchef Thierry Gouvenou gesteuert, die Bewerbungen von Städten und Regionen mehrere Jahre im Voraus prüfen.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.