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Paralympics: Elena Semechin tritt trotz Chemotherapie bei Wettkampf an

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Paralympics: Elena Semechin tritt trotz Chemotherapie bei Wettkampf an

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Wettkampf trotz Chemotherapie

Wettkampf trotz Chemotherapie

Paralympics-Siegerin Elena Semechin bekämpft einen Hirntumor mit einer Chemotherapie. Trotzdem will sie schon in dieser Woche wieder bei einem Wettkampf starten.
Elena Semechin (re.) startet trotz Chemotherapie
Elena Semechin (re.) startet trotz Chemotherapie
© POOL/POOL/SID/TOM WELLER
SID
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von SID

Paralympics-Siegerin Elena Semechin wird trotz der laufenden Chemotherapie nach ihrem Hirntumor wieder bei einem Wettkampf starten.

Die sehbehinderte Schwimmerin, die bei den Sommerspielen in Tokio Gold über 100 m Brust gewonnen hatte, wird am Donnerstag um 12.40 Uhr bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin über ihre Paradestrecke im Vorlauf antreten.

Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am Mittwoch mit.

Semechin plant Wettkampf trotz Chemotherapie

"Ich will mein Leben nicht von der Krebserkrankung bestimmen lassen", sagte die 28-Jährige: "Auch wenn es mir in den letzten Tagen durch die Chemotherapie schlecht ging, werde ich am Donnerstag versuchen, über die 100 m Brust zu schwimmen."

Im Oktober war bei Semechin (geb. Krawzow) ein Gehirntumor festgestellt worden, Anfang November überstand sie die schwere Operation gut.

Am Jahresende begann ihre langwierige Chemotherapie. Mit Blick auf einen Start bei der WM im Juni auf Madeira hatte sie sich schon damals zuversichtlich gezeigt. „Ich muss schauen, wie es mir geht, aber ich bin optimistisch“, sagte sie seinerzeit.


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