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Finals: Sarah Wellbrock siegt über 1500 m Freistil

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Finals: Sarah Wellbrock siegt über 1500 m Freistil

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Deutsche siegt über 1500 m Freistil

Deutsche siegt über 1500 m Freistil

Sarah Wellbrock sichert sich bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften souverän den Titel über 1500 m Freistil.
Sarah Wellbrock siegte im Freistil
Sarah Wellbrock siegte im Freistil
© Imago
SID
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von SID

Die Olympiadritte Sarah Wellbrock hat sich bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften im Rahmen der „Finals“ in Berlin souverän den Titel über 1500 m Freistil gesichert.

Die Magdeburgerin, die sich auf ihr Jurastudium konzentriert und deshalb auf die Teilnahme an der WM in Budapest verzichtete, siegte in 16:29,25 Minuten und war durchaus zufrieden.

„Ich bin nicht in der Form, die ich in Tokio hatte, dadurch dass ich in der Vorbereitung auf mein Staatsexamen bin und das Training ein bisschen zurückfahren musste“, erklärte Wellbrock.

Jungstars machen auf sich aufmerksam

Ende August beginnen die Klausuren, ab Herbst will die Ehefrau des Olympiasiegers Florian Wellbrock wieder voll ins Training einsteigen mit dem Ziel Paris 2024.

Direkt aus Budapest flog Angelina Köhler ein, die bei der WM über 100 m Schmetterling im Halbfinale ausgeschieden war. Bei ihrem Sieg in Berlin schwamm die 21-Jährige aus Hannover in 57,91 Sekunden eine gute halbe Sekunden schneller.

Auch im zweiten Finalabschnitt ohne deutsche Endlaufstarter machten die internationalen Jungstars auf sich aufmerksam.

Im Finale über 100 m Freistil kürte sich die Australierin Mollie O‘Callaghan mit 18 Jahren und 82 Tagen zur jüngsten Weltmeisterin auf dieser Strecke seit 1991.

O‘Callaghan verwies in 52,67 Sekunden Schwedens Schwimmstar Sarah Sjöström auf Platz zwei. Die Weltrekordlerin muss damit weiter auf ihren ersten WM-Titel in dieser Disziplin warten.

US-Star Lilly King siegte über 200 m Brust und ist erst die zweite Brustschwimmerin seit Julia Jefimowa (Russland), die WM-Titel über alle drei Strecken (50, 100 und 200 m) gewann. 100-m-Vizeweltmeisterin Anna Elendt (Frankfurt) war im Vorlauf überraschend ausgeschieden.

Über 200 m Rücken setzte sich der Favorit Ryan Murphy (USA) durch, im 200-m-Brust-Finale schlug der australische Olympiasieger Zac Stubblety-Cook als Erster an. Im Staffelrennen der Männer über 4x200 m Freistil holten wie erwartet die USA Gold.

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