Segler Herrmann in Route du Rhum gestartet
Die Atlantiküberquerung ist auch ein Test für die neue Hightechjacht Malizia 4.
Erste große Herausforderung mit der Malizia 4: Boris Herrmann ist am Sonntag um 13.02 Uhr vor der französischen Küste in die Hochseeregatta Route du Rhum gestartet. Neben 114 weiteren Soloseglern aus sechs Klassen muss der Wahl-Hamburger bei der Atlantik-Überquerung in seiner Hightechjacht die theoretische Strecke von 3.542 Seemeilen (6.560 Kilometer) zurücklegen, bis er das Ziel Pointe-à -Pitre auf der karibischen Insel Guadeloupe erreicht.
Malizia 4 für Route du Rhum
„Das ist ein legendäres Rennen, und wir wollen Teil dieser Legende sein“, hatte Herrmann vor dem Start gesagt. Schon 2018 (5.) und 2022 (24.) gehörte er zum Teilnehmerfeld. „Die Malizia 4 wurde für Regatten gebaut“, fügte Herrmann an: „Und wir sind es diesem Boot schuldig, sie bereits in ihrem ersten Jahr an den Start einer so legendären Regatta wie der Route du Rhum zu bringen.“
Die neue, millionenschwere Jacht wurde im Juli in Lorient getauft. „Das Boot ist einfach magisch“, sagte der 45 Jahre alte Malizia-Skipper damals: „Es hat eine super gute Balance, die Steuerung fühlt sich toll an, sehr präzise. Und es fliegt super stabil.“
Route du Rhum als Prüfstein
Das will er jetzt bei der Route du Rhum unter Beweis stellen. Es wird erwartet, dass die schnellsten Boote in Herrmanns IMOCA-Klasse die Distanz in zehn bis zwölf Tagen bewältigen können. Das Rennen dient auch als Qualifikationsevent für die Vendée Globe 2028–2029.