Die Wege von Deutschlands Top-Tennisspielerin Angelique Kerber und ihres langjährigen Trainers Torben Beltz trennen sich überraschend zum dritten Mal.
Tennis: Angelique Kerber trennt sich zum dritten Mal von Trainer Torben Beltz
Kerber lässt nach Trennung aufhorchen
Dies bestätigte Kerber am Montag im Interview mit ihrem Sponsor Porsche.
„Ich bin sehr dankbar für unsere gemeinsame Zeit und für alles, was wir als Team erlebt und erreicht haben“, sagte die 33-Jährige, ohne auf die genauen Umstände der Trennung einzugehen.
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Kerber möchte mehr Verantwortung übernehmen
„Für mich wird es beim Saisonstart in Australien darum gehen, dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe. Nach dem Weggang von Torben aus dem Team bedeutet das auch, dass ich mehr Verantwortung übernehmen möchte“, führte die Kielerin aus
„Mehr Verantwortung übernehmen“? Das lässt erst einmal aufhorchen. Will Kerber demnächst zumindest teilweise ohne Coach um die Welt reisen?
Beltz (44), den sie aus Jugendzeiten kennt, betreute Kerber von 2004 bis 2013, dann wieder von 2014 bis Ende 2017 und zuletzt von Ende Juli 2020 an.
Mit Beltz gewann Kerber zwei ihrer drei Grand-Slam-Titel und übernahm 2016 die Spitze der Rangliste. In ihrer dritten gemeinsamen Phase gewann Kerber im vergangenen Juni das Rasenturnier in Bad Homburg.
Angelique Kerber schafft Rückkehr in die Top 10
In Wimbledon, wo sie 2018 unter dem Belgier Wim Fissette triumphiert hatte, erreichte Kerber das Halbfinale.
In der Weltrangliste gelang ihr in der vergangenen Woche die zwischenzeitliche Rückkehr in die Top 10 - wobei dies für sie im Herbst ihrer Karriere zunehmend wenig bedeutet.
„Die Hauptsache ist, dass ich gut spiele, mit dem Herzen dabei bin, dann kommt alles andere von alleine. Ich will bei den großen Turnieren um die Titel mitmischen. Das ist meine Motivation“, sagt Kerber.
Kerbers Saison endete in der Vorwoche mit dem Vorrundenaus der deutschen Mannschaft beim Billie Jean King Cup in Prag.
Kerber: „Hart gearbeitet, um Respekt zurückzuholen“
„Ich kann positiv auf die vergangene Saison zurückblicken“, sagte Kerber: „Ich habe viel Kraft und Energie investiert, um dahin zu kommen, wo ich jetzt bin.“
Die meisten ihrer Kontrahentinnen wüssten, „dass sie ihr bestes Tennis spielen müssen, um mich zu schlagen. Ich habe in den letzten sechs Monaten hart gearbeitet, um mir diesen Respekt zurückzuholen. Ich werde alles dafür tun, dass das auch so bleibt.“
Ohne Torben Beltz an ihrer Seite.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)