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Djokovic tritt aus selbst gegründeter Organisation aus

Drastische Djokovic-Maßnahme

Novak Djokovic geht einen kuriosen Schritt. Er zieht sich aus der von ihm selbst gegründeten Spielergewerkschaft zurück.
Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm gegründeten PTPA zurück
Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm gegründeten PTPA zurück
© IMAGO/Michael Potts
Novak Djokovic geht einen kuriosen Schritt. Er zieht sich aus der von ihm selbst gegründeten Spielergewerkschaft zurück.

Die Spielergewerkschaft Professional Tennis Player Association (PTPA) verliert ihr prominentestes Mitglied. Mitgründer Novak Djokovic verkündete am Sonntag seinen Rückzug aus der 2020 gegründeten Vereinigung. Als Grund nannte der serbische Grand-Slam-Rekordsieger „Bedenken hinsichtlich Transparenz und Führung“ innerhalb der Organisation.

Djokovic hatte die PTPA gemeinsam mit dem Kanadier Vasek Pospisil gegründet. Die Spielergewerkschaft hatte im März 2025 rechtliche Schritte gegen die Tennisverbände eingeleitet und „wettbewerbswidrige Beschränkungen und missbräuchliche Praktiken“ angeprangert. Die Klage thematisierte auch den „untragbaren Terminkalender“, der Turniere in elf von zwölf Monaten eines Jahres vorsieht.

„Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA teilten: den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben“, teilte Djokovic in den Sozialen Medien nun mit: „Doch es ist deutlich geworden, dass meine Werte und meine Herangehensweise nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen.“

Er werde sich fortan „weiterhin auf mein Tennisspiel, meine Familie und darauf konzentrieren, den Sport auf eine Weise zu fördern, die meinen Prinzipien und meiner Integrität entspricht“, führte der 38-Jährige aus.