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Alexander Zverev: "60 Spritzen waren es bestimmt"

Zverev: „60 waren es bestimmt“

Alexander Zverev ist am Ziel seiner Träume angekommen. Um dahinzugelangen, musste er einige Opfer bringen. Im Interview verriet er, was der ehemalige Mannschaftsarzt der deutschen Nationalmannschaft damit zu tun hatte.
Alexander Zverev gewinnt bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel und setzt sich im Finale gegen Flavio Cobolli durch. Wir liefern die spannendsten Zahlen zum historischen Triumph.
Lars Hinzberg
Alexander Zverev ist am Ziel seiner Träume angekommen. Um dahinzugelangen, musste er einige Opfer bringen. Im Interview verriet er, was der ehemalige Mannschaftsarzt der deutschen Nationalmannschaft damit zu tun hatte.

Der Weg von Alexander Zverev, der vergangenes Wochenende in seinen lang ersehnten Grand-Slam-Titel mündete, ging nicht nur steil bergauf. Oftmals zwang der eigene Körper den 1,98-Hünen zu Pausen. Um trotzdem schnell wieder auf dem Court zu stehen, musste er einige Arztbesuche über sich ergehen lassen.

Einen davon hatte er zum Ende des letzten Jahres beim bekannten deutschen Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, der unter anderem lange Jahre als Mannschaftsarzt des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft tätig war.

Vor French Open: Spritzenbehandlung von Müller-Wohlfahrt

„Im Dezember hat er mir viele Spritzen reingehauen. Vielleicht waren es keine 70, aber 60 bestimmt. Er hat dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr schmerzfrei spielen konnte“, offenbarte Zverev in der BILD.

Kurz vor den French Open war das Programm ähnlich: „Zuletzt war ich nach dem Masters in Rom bei ihm, da setzte es auch nochmal zweimal 20 Spritzen. Er hat also seinen Anteil und hat mir sehr geholfen.“

Bei dem ATPTurnier in Rom war Zverev im Mai überraschend bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Ein darauffolgendes Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg sagte er wegen Rückenproblemen ab. Davon war in Paris nichts mehr zu spüren.

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