Tennis-Superstar Novak Djokovic kommt in der Vorbereitung auf die French Open immer besser in Fahrt.
Tennis Masters: Djokovic in Rom mit irrer Turnier-Serie - doch eine Szene sorgt für Ärger
Djokovic angefressen: „Kein Fairplay“
Der 22-malige Grand-Slam-Champion, der zuletzt wegen Ellbogenproblemen pausiert hatte, erreichte am Dienstag durch ein 6:3, 6:4 gegen den Briten Cameron Norrie das Viertelfinale des ATP-Masters in Rom - und das im 17. Jahr in Folge, noch nie scheiterte der Serbe im Foro Italico vorher.
In Rom hat Djokovic bereits sechsmal triumphiert, zuletzt im vergangenen Jahr.
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Ärger nach Beinschuss: Darum ist Djokovic sauer
Eine Aktion sorgte beim früheren Dominator jedoch für Frust. Norrie traf nach einem intensiven Ballwechsel Djokovic mit freien Volleyschlag am Bein. Der „Djoker“ war davon nicht angetan und warf Norrie, der sich sofort entschuldigte, einen bösen Blick zu.
Auch nach dem Match war der Ärger noch nicht verklungen. „Das sind die Dinge, von denen wir Spieler in der Umkleidekabine wissen, dass es kein Fairplay ist“, sagte Djokovic.
„Ich weiß nicht, ob er mich gesehen hat. Man kann eigentlich immer am Rande sehen, wo der Spieler auf dem Platz steht. Der Ball war superlangsam und nah am Netz. Ich habe mich einfach umgedreht, weil der Punkt für mich gelaufen war.“
Djokovic verliert Platz eins an Alcaraz
Im Viertelfinale trifft der 35-Jährige, der seine Führung in der Weltrangliste ungeachtet des Abschneidens in der Ewigen Stadt in der kommenden Woche wieder an den Spanier Carlos Alcaraz verlieren wird, auf den an Position sieben gesetzten Dänen Holger Rune.
Für Djokovic geht es in Rom darum, Schwung für den Höhepunkt der Sandplatzsaison in Roland Garros (ab 28. Mai) aufzunehmen. Dort will er mit seinem 23. Titel zum alleinigen Grand-Slam-Rekordchampion aufsteigen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)